Konsolidierung am europäischen Papiermarkt
Aufgrund des rückläufigen Absatzvolumens bei grafischen Papieren über die vergangenen Jahre war klar, dass in der Papierindustrie etwas passieren wird. Mit dem angekündigten Joint Venture der beiden großen Player im Bereich der ungestrichenen Papiere, Sappi und UPM, hat wohl niemand gerechnet. Ein Kommentar von Knud Wassermann
Koehler-Gruppe: Hohes Umsatzniveau in einem herausfordernden Umfeld
Als global tätiges Unternehmen ist die Koehler-Gruppe in hohem Maße von den regionalen wie auch weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Diese waren auch im Geschäftsjahr 2024 maßgeblich von politischen und konjunkturellen Unsicherheiten geprägt.
UPM plant Einstellung der Papierherstellung in Kaukas
Aufgrund struktureller Überkapazitäten im grafischen Papiermarkt und der Notwendigkeit, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit seiner Aktivitäten sicherzustellen, plant UPM Communication Papers die Einstellung der Papierproduktion an seinem Standort UPM Kaukas in Finnland. Die Umsetzung der Pläne würde zur jährlichen Kapazitätsreduzierung von 300.000 Tonnen gestrichener Papiere führen.
Papierindustrie benötigt Strompreiskompensation
Wirtschaftlich konnte die heimische Papier- und Zellstoffindustrie 2024 die Einbrüche des Vorjahres nicht kompensieren, energiepolitisch fehlen notwendige Entlastungsschritte, heißt es vonseiten der Austropapier. Die Branche setzt ein starkes Zeichen zur Reduktion fossiler CO₂-Emissionen um 43,5 Prozent bis 2030.
Karl Achleitner zum COO der Heinzel Group ernannt
Ab 2. September wird er neben dem CEO Sebastian Heinzel Mitglied des Top-Management-Teams der Heinzel Group.
Sappi auf der diesjährigen Biennale in Venedig
Sappi hat die Produktion des Kataloges »Quiet Ground« des südafrikanischen Pavillons auf der 60. Biennale di Venezia mit seinem Magno-Papier unterstützt, um auf diese Weise künstlerische Erzählungen durch hochwertige Drucke aufzuwerten.
Papierindustrie setzt auf strategische Investitionen
Trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds in Österreich und massiv höheren Kosten für Energie und Rohstoffe im Vergleich zu anderen europäischen Mitgliedsländern hat die österreichische Papierindustrie 2023 mit strategischen Investitionen in Energieeffizienz und Dekarbonisierung ein Zeichen gesetzt.
Dramatischer Rückgang bei der Produktion von grafischen Papieren
Der Verband der deutschen Papierindustrie zeigt mit seiner Halbjahresbilanz 2023 der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie eine alarmierende Situation auf.
Papierindustrie kämpft mit rückläufiger Produktion
Die heimische Papierindustrie hat sich im Jahr 2022 trotz massiven Teuerungen im Rohstoff- und Energiebereich einmal mehr krisensicher erwiesen. Unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen in Österreich im Vergleich zu vielen EU-Ländern stellen die Branche jedoch vor große Herausforderungen.
Altpapier muss als Rohstoff anerkannt werden
Altpapier ist kein Abfall, sondern einer der wichtigsten Rohstoffe der Papierindustrie. Gesetze können eine funktionierende Kreislaufwirtschaft unterstützen aber auch behindern. Das aktuelle Abfallwirtschaftsgesetz bedarf einer Anpassung, um weitere Lieferverzögerungen und Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern.