Erfolgsfaktor im Mediamix: Gehirn liebt Print

„Wer Österreichs Zeitungen und Magazine liest, tut dies besonders fokussiert. Daher ist Print nach wie vor der klare Aufmerksamkeitschampion am Werbemarkt“, erklärte der Vorsitzende im Board Werbemarkt und Vizepräsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen Helmut Hanusch beim Print Summit Austria, zu dem der VÖZ 150 Gäste aus der werbetreibenden Wirtschaft, der Werbe- und Agenturszene sowie der Medienbranche im Architekturzentrum Wien empfing.

Printmarken
Philipp Bodzenta (Coca-Cola Österreich), Christine Antlanger-Winter (Mindshare), VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch, Marcela Atria (Atrium Consulting), Olaf Hartmann (Multisense Institut für sensorisches Marketing) und Angelika Trachtenberg (BRAND NEU).

Hanusch betonte bei seinen Eröffnungsworten, dass Österreichs Printmarken auch beim aktuellen Topthema Datenschutz punkten: „Im Unterschied zu internationalen Plattformen haben wir die Wahrung der Privatsphäre stets ins Zentrum unserer Aktivitäten gerückt. Dieser positive Vertrauensvorsprung kommt auch unseren Werbepartnern zugute.“

The Power of Touch
Olaf Hartmann (Multisense Institut für sensorisches Marketing) hielt in seiner Keynote „The Power of Touch“ ein Plädoyer für den haptischen Mehrwert von Print. Angesichts aktueller Werbewirkungsstudien werde auf den digitalen Taumel bald ein Kater folgen: „Zur Verankerung einer Werbebotschaft reichen Klicks, Likes und Visits nicht. Wir sind multisensorische Wesen, die multisensorische Informationen schneller erfassen, leichter glauben und länger behalten als ‚ein-sinnige‘. Unser Gehirn liebt Print.“ Zeitungen und Magazine würden daher auch in Zukunft eine Schlüsselrolle im crossmedialen Marketing spielen: Haptik ist das ‚Next Big Thing‘.“

Höchste emotionale Qualität
„Wie Print gewinnt“, erläuterte Angelika Trachtenberg (Brand Neu). „Wir verarbeiten, decodieren und bewerten Impulse mental in Sekundenbruchteilen.“ Mit der „höchsten emotionalen Qualität“ schaffe Print als Werbeträger den idealen Rahmen, um sich im täglichen Kampf um Aufmerksamkeit durchzusetzen. „Während Digitales peripher und flüchtig wahrgenommen wird, verarbeiten wir Gedrucktes besonders fokussiert und informationsorientiert.“ Entscheidend für den Erfolg einer Kampagne sei der richtige Einsatz von code- und gehirngerechter Sprache. „Unser Gehirn verlangt nach Bildern – auch Sprachbildern“, so Trachtenberg. „Bilder gelangen schneller ins Gehirn. Emotionale Sprache verankert Information besser.“

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