Print schneidet besser ab als gedacht

Von Januar bis Ende März 2018 haben die Unternehmen in Deutschland 7,3 Milliarden Euro für Werbung ausgegeben. Das geht aus dem jüngsten Nielsen Advertising Pressure Index hervor. Erstaunlich ist das Print wider erwarten überdurchschnittlich gut abschneidet.

Advertising Pressure Index

Der Nielsen Advertising Pressure Index ist ein neues Tool. Dahinter steht die Idee, abseits von nackten Zahlen die Entwicklung des Werbedrucks im Gesamtwerbemarkt zu analysieren. Dazu lässt Nielsen die Mediengattungen „gemäß ihrer Relevanz“ in den Index einfließen. Danach weist der März einen Index-Wert von 108 auf und liegt somit 8 Index-Punkte über dem durchschnittlichen Basisjahr 2016 und einen Punkt unter dem Wert von 2017. Während Januar und Februar traditionell Monate sind, in denen ein sehr geringes Werbeaufkommen verzeichnet wird, kann im März 2018 gegenüber dem Februar 2018 ein Anstieg von 18 Punkten registriert werden. Der Werbemarkt nimmt 2018 folglich langsam an Fahrt auf.

Doch welche Kanäle profitieren? Was beim Blick in den Index auffällt: Print performt mit einem um 2 Punkte höheren Indexwert im Vergleich zum März 2017 am besten von allen Mediengattungen. Trotzdem läuft nicht alles rund. So können sich die Zeitungenzwar über mehr Anzeigenvolumen im Vergleich zum Vorjahresmonat freuen (6 Prozent), die Zeitschriften hingegen büßen 7 Prozent ein. Die Mediengattung mit dem größten Indexrückgang im Vorjahresvergleich ist mit einem Minus von 11 Punkten Out-of-Home.

 

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