Prinect Workflow – der Schlüssel zur Digitalisierung

In industrialisierten Druckbetrieben sind viele Produktionsprozesse bereits heute digitalisiert. Dabei handelt es sich jedoch oft um Insellösungen von verschiedenen Anbietern, die nur mit großem Aufwand zu vernetzen oder zu integrieren sind. Heidelberg will mit seinen Softwarelösungen unter dem Namen Prinect echte End-to-End-Lösungen von der Auftragsverwaltung über den Druckprozess bis zur Weiterverarbeitung liefern. Damit soll sich die Tür zur autonomen Produktion öffnen.

Prinect

Der Hersteller bietet Anwendern im Verpackungs- und Akzidenzbereich entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein umfassendes Angebot an Lösungen vom Plattenbelichter über die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Druckmaschine bis zu Weiterverarbeitungssystemen. Die Philosophie des Komplett- und Lösungsanbieters soll mit der integrierten Software »Prinect« Realität werden. Mittlerweile verwenden bereits etwa 60 Prozent der Heidelberg Kunden weltweit die Software.

Prinect unterstützt Druckereien von der Angebotskalkulation und Produktionsplanung über Vorstufenprozesse bis zu den Einstellungsvorgaben der Druckmaschinen und Weiterverarbeitungssystemen. Einer der wesentlichen Systemvorteile von Prinect ist die Reduktion von Touchpoints und die Eliminierung von Mehrfacheingaben. Einmal ins System eingegeben, durchläuft ein Druckauftrag ohne weitere manuelle Bearbeitungsschritte den Produktionsprozess. Einmal angelegte Informationen werden immer dem richtigen Empfänger mitgeteilt – Doppeleingaben und Fehler gehören damit der Vergangenheit an. Die digitalisierte Prozesskette spart Zeit und Kosten, vermeidet Bedienfehler, reduziert Makulatur und Energieverbräuche und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Herstellung von Druckerzeugnissen.

 

 

Autonome Produktion mit Push to Stop
Bei steigendem Kosten- und Wettbewerbsdruck und darüber hinaus einem Mangel an Arbeitskräften setzen daher immer mehr Betriebe auf die volldigitalisierte, autonome Druckproduktion mit dem Push to Stop Konzept von Heidelberg, um die Kosten pro bedruckten Bogen zu senken. Die Voraussetzung für den autonomen Druck bildet die Prinect-Architektur. Sie sorgt für den durchgehenden Datenfluss im Produktionsprozess und versorgt die zahlreichen Assistenzsysteme in der Druckmaschine mit den benötigten Informationen.

Auf der kommenden drupa präsentiert Heidelberg das weiterentwickelte Push to Stop Konzept in Verbindung mit der Weltpremiere der neuen Peak Performance Speedmaster XL106. Dabei zeigen die digitalen Innovationen mit Prinect wie sich multiple Arbeitsschritte ersetzen lassen und wie Push to Stop durch zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz die Automatisierung auf das nächste Produktivitätslevel hebt. Dank Prinect ist die autonome Druckproduktion in Verbindung mit der neuen Peak Performance Generation jetzt auch im Verpackungsdruck möglich. Der Hersteller erwartet damit eine um bis zu 20 Prozent gesteigerte Gesamtproduktivität bei Verpackungskunden.

Prinect Subskription: nur bezahlen, was man wirklich brauchtIm Produktionsbetrieb ist für Kunden der Prinect Production Manager von entscheidender Bedeutung, da er für die Automatisierung der Produktionsprozesse sowie das Farb- und Qualitätsmanagement und darüber hinaus auch das Reporting zuständig ist. Vorteil: Er ist als Subskriptionsangebot verfügbar und der Kunde bezahlt nur für die Funktionen, die er tatsächlich auch benötigt. Zudem profitieren Anwender von der immer aktuellsten Version. Damit ist das Tool für Druckereien unabhängig von ihrer Betriebsgröße ein attraktives Angebot.

Ein weiterer USP in Sachen Softwarekompetenz ist die Integration von Offset- und Digitaldruck in einen durchgehenden Workflow über das Prinect Digital Frontend. Dabei entscheidet die in der Vorstufe automatisiert erfolgte Kalkulation eines Druckauftrags, welches Ausgabegerät, sei es Offset- oder Digitaldruck – am wirtschaftlichsten ist und der Auftrag wird über Prinect entsprechend in die Produktion eingesteuert.

Prinect Apps – die neuen Lösungen aus der Cloud

Mit den Prinect Business Analytics Apps – einem Tool für Effizienzvergleiche und datenbasierte Entscheidungen – und den Service Apps, die die Verfügbarkeit des Maschinenparks steigern, öffnet das Unternehmen nun die Tür zu cloudbasierten Softwarelösungen. Heidelberg arbeitet dabei mit einem etablierten Partner zusammen, dessen Serverinfrastruktur nach europäischem Recht in Deutschland installiert ist. Software wird in diesen Servicelösungen nicht auf Servern in den Druckereien oder bei Heidelberg vorgehalten, sondern über eine leistungsstarke Plattform bereitgestellt. Die Vorteile für Anwender liegen auf der Hand: Sie müssen nicht in eigene Hardware, IT-Personal oder Wartungsarbeiten investieren. Sie können Rechenleistung und Speicherplatz ihren individuellen Bedürfnissen anpassen, und sie arbeiten immer mit den neuesten Software-Versionen, da Updates automatisch ausgespielt werden.

Innovative Geschäftsmodelle im Kundenportal
Die cloudbasierten Apps erlauben darüber hinaus neue Subskriptionsmodelle: Kunden wählen gezielt die Anwendungen, die sie In ihrem Betrieb benötigen. Zu beziehen sind die Prinect-Apps und weitere digitale Angebote über das neue Kundenportal, dessen weltweiter Rollout in diesem Jahr abgeschlossen wird. Die erklärte Strategie ist, neue Software-Produkte künftig über dieses Portal und in Form von Apps zugänglich zu machen. Der Zugang zum Portal wiederum erfolgt über die Heidelberg ID, die auch die Rolle und Rechte des Nutzers definiert. Druckbetriebe können damit gezielt festlegen, auf welche Funktionen Mitarbeitende Zugriff haben. Ein weiterer Vorteil: Die einmalige Anmeldung am Account genügt, um alle freigeschalteten Services zu nutzen.

 

 

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