10,2 % höherer Auftragseingang bei Koenig & Bauer

In das Geschäftsjahr 2019 ist die Koenig & Bauer-Gruppe mit einem gegenüber dem Vorjahresquartal zweistellig auf 276,4 Mio. € gestiegenen Auftragseingang gut gestartet.

Auftragseingang
Das umfassende Angebot an klassischen und neuen, datenbasierten Services trug zusammen mit dem Digitalisierungskonzept Koenig & Bauer 4.0 zum zweistelligen Anstieg des Auftragseingangs bei.

Zu diesem starken Zuwachs bei Koenig & Bauer haben deutlich mehr Serviceaufträge und Bestellungen für den Faltschachtel-, Glasdirekt- und Wertpapierdruck beigetragen. Der Umsatz übertraf mit 230,7 Mio. € den Vorjahreswert um 6,2 %. Neben einem erfreulichen Service-Neugeschäft führten deutlich höhere Maschinenbestellungen für den Verpackungsdruck zu einem Zuwachs des Auftragseingangs bei Sheetfed um 12,4 % auf 173,5 Mio. €. Mit 1,8 % legte der Umsatz leicht auf 113,0 Mio. € zu. Der gute Auftragsbestand von 250,5 Mio. € sorgt weiterhin für eine hohe Kapazitätsauslastung.

Trotz des deutlich gewachsenen Servicegeschäfts blieben die Bestellungen bei Digital & Web mit 31,9 Mio. € durch weniger Maschinenaufträge für den Zeitungs- und flexiblen Verpackungsdruck unter dem Vorjahreswert von 45,2 Mio. €. Mit 32,4 Mio. € lag der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Mehr Serviceaufträge und Maschinenbestellungen im Wertpapier- und Glasdirektdruck steigerten das Neugeschäft im Segment Special um 37,7 % auf 80,0 Mio. €. Der Umsatz legte um 20,8 % auf 92,8 Mio. € zu. Mit 331,7 Mio. € war der Auftragsbestand Ende März um 6,2 % höher als vor zwölf Monaten. Neben der Eigenliquidität verfügt Koenig & Bauer mit einer syndizierten Kreditlinie mit langfristiger Laufzeit über eine gute und stabile Finanzbasis. Die Eigenkapitalquote lag Ende März 2019 bei 37,5 %.

Mittelfristziele bis 2023
„Mit unserer Wachstumsoffensive 2023 wollen wir die sich aktuell bietenden Marktchancen im Kartonagen-, Wellpappen-, flexiblen Verpackungs-, 2-Teil-Dosen-, Kennzeichnungs-, Glasdirekt- und Dekordruck sowie im Postpress-Bereich offensiv für ein nachhaltiges profitables Wachstum nutzen. Der Einfluss des volatilen Wertpapiergeschäfts wird sich mit dem höheren Verpackungsanteil am Konzernumsatz reduzieren. Bei den Rollenoffsetmaschinen für den Zeitungs- und Akzidenzdruck gehen wir von einem weiteren Abschmelzen insbesondere des Servicegeschäfts aus. Mit allen unseren Initiativen und Projekten streben wir bis 2023 eine Steigerung des Konzernumsatzes auf rund 1,5 Mrd. € mit einer EBIT-Marge zwischen 7 % und 10 % an. Zur Umsatz- und Ergebnissteigerung sollen alle drei Segmente beitragen. Neben einer Dividendenquote von 15 % bis 35 % des Konzernergebnisses sind eine Eigenkapitalquote von über 45 %, ein Net Working Capital-Zielkorridor zwischen 20 % und 25 % des Umsatzes und ein Service-Umsatzanteil von 30 % weitere Zielgrößen“, versichert der CEO Claus Bolza-Schünemann.

 

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