Sappi und UPM: Konsolidierung im ganz großem Stil
Sappi und UPM haben am 4. 12. 2025 die Unterzeichnung einer unverbindlichen Absichtserklärung zur Gründung eines nicht börsennotierten, unabhängigen 50/50-Joint-Ventures für grafische Papiere bekannt gegeben. Aufgrund des rückläufigen Absatzvolumens über die vergangenen Jahre war klar, dass etwas passieren wird. Alleine 2025 ist das Ansatzvolumen im Europa für grafische Papiere um etwa 9 % gegangen. Mit dieser Ankündigung bleibt in der europäischen Papierindustrie kein Stein auf dem anderen.
Deutsche Papier- und Zellstoffindustrie 2024
Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie konnte sich 2024 nach dem deutlichen Produktionsrückgang des Vorjahres in wesentlichen Marktbereichen leicht erholen. Hohe Energie- und Bürokratiekosten nach wie vor größte Risikofaktoren für Wettbewerbsfähigkeit.
Papier-Konjunktur weiter schwach
Auch im dritten Quartal entwickelt sich die Papierbranche seitwärts, erklärt der Branchenverband, Austropapier.
Dramatischer Rückgang bei der Produktion von grafischen Papieren
Der Verband der deutschen Papierindustrie zeigt mit seiner Halbjahresbilanz 2023 der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie eine alarmierende Situation auf.
UPM wird das Werk Plattling komplett schließen
UPM Communication Papers plant die dauerhafte Schließung der Papierfabrik Plattling in Deutschland und damit die jährliche Produktionskapazität für ungestrichene und gestrichene Publikationspapiere um 595.000 Tonnen in Europa reduzieren.
Umsatzeinbrüche in der Papierindustrie
Die Papierindustrie produziert im Krisenjahr 2020 weniger und muss deutliche Umsatzeinbrüche in Kauf nehmen. Der Branchenumsatz ging um 14, 2 % auf 3,6 Milliarden Euro zurück.