Penthouse: Aus für Printausgabe

Der monatlich erscheinende Hochglanztitel \\\“Penthouse\\\“, der in zahlreichen verschiedenen Ländern und Sprachen erscheint, wird ab sofort auf die weitere Herausgabe einer gedruckten Version verzichten. Diese drastische Maßnahme sei notwendig geworden, da man dem enormen Druck der Gratis-Konkurrenz aus dem Web nicht mehr Stand halten könne, heißt es von den Verantwortlichen.

Die neue Strategie sei eine Reaktion auf die veränderte Mediennutzung der Konsumenten und den zunehmenden wirtschaftlichen Druck durch die wachsende Konkurrenz von Gratisinhalten im Internet. Dass die Produktion der Printausgabe nach 50 Jahren eingestellt werde, habe aber auch seine gute Seite. \\\“Die digitale Version wird maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der modernen Leser sein und die Vorteile beider Welten – print und digital – miteinander verbinden\\\“, erklärt Jonathan Buckheit, CEO des Penthouse-Mutterkonzerns FriendFienderNetworks.

\\\“Aus deutscher Sicht ist die Entwicklung bei Penthouse eher untypisch\\\“, meint Peter Klotzki, Sprecher des Verbands Deutscher Zeitschriftenverlege. Hierzulande seien Zeitschriften, die Nischenthemen bedienen, im Aufwind. \\\“In Deutschland werden monatlich rund 250 Mio. Euro für Magazine ausgegeben. Die Zahl der Titel beläuft sich auf knapp 1.600, das sind gut 50 Prozent mehr als vor 15 Jahren\\\“, sagt Klotzki. Natürlich würden sich aber auch die deutschen Verlage auf die neuen Marktbedingungen einstellen. \\\“Es kommt zu einer stärkeren Verzahnung von Print- und Online-Sektor\\\“, erläutert der Experte.

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