NP Druck steigt aus Coldset aus

Mit 1. September wird der Druk der NÖ Nachrichten an die Mediaprint ausgelagert und der Betrieb der Coldset-Maschine wird eingestellt. Für ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Druckerei – und Verlagsbereich wurde gemeinsam mit dem NP-Betriebsrat ein Sozialplan erarbeitet. Um ihre Marktposition zu stärken, arbeitet das Niederösterreichischen Pressehauses an einem Strategie- und Investitionsprogramm im Akzidenzbereich.

Die „Niederösterreichischen Nachrichten“ (NÖN) sind eine typische Wochenzeitung mit insgesamt 28 regionalen Ausgaben, wobei in der regionalen Ausrichtung sicherlich auch die Stärke des Titels liegt. Die gedruckte Auflage liegt laut ÖAK (Österreichische Auflagenkontrolle) bei rund 180.000 Exemplaren, die bis dato bei NP Druck auf einer in die Jahre gekommenen Zeitungsrotation gedruckt wurden. Zusätzlich werde eine Reihe anderer Wochenzeitungen unters Volk gebracht. Eine
effiziente Produktion war damit jedoch nicht mehr aufrechtzuerhalten, sodass eine Ersatzinvestition notwendig gewesen wäre. Um die Kapazität einer modernen Zeitungsrotation auszulasten, hätte das Unternehmen allerdings zusätzliche Aufträge benötigt. Bei der angespannten Marktsituation kein leichtes Unterfangen, weshalb man sich dazu entschloss, den Druck der „NÖN“ auszulagern.

Um seine Marktposition in Österreich weiter zu stärken, arbeitet NP Druck an einem Strategie- und Investitionsprogramm im Akzidenzbereich. Geschäftsführer Ing. Gerhard Schmidrathner: „Wir glauben an den Druckstandort Österreich trotz schwieriger Rahmenbedingungen und fokussieren uns in unserer strategischen Ausrichtung auf das Kerngeschäft Akzidenzdruck.“

Die Niederösterreichischen Nachrichten setzen weiterhin auf Qualität und stellen gegen den derzeitigen Trend in der Branche ab 1.7.2014 dreiundzwanzig zusätzliche Redakteure ein. Geschäftsführer Prof. Harald Knabl dazu: „Wir wissen aus unseren Marktforschungen, dass Regional- und Lokalnachrichten der Marke NÖN wertvoll und begehrt sind, wissen aber auch, dass diese einen weiteren Qualitätsschub erfahren müssen. Auch bekennen wir uns zum Kollektivvertrag und heben uns damit von der Gratiszeitungsszene ab, die sich nach wie vor weigert, diesen doch teuren Kollektivvertrag zu bezahlen“

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