Joseph Binder Award 2012 verliehen

Bereits zum 11. Mal vergab designaustria am Freitag, dem 23. November 2012, im designforum Wien den Joseph Binder Award. Bei dem international ausgeschriebenen Wettbewerb für Grafikdesign und Illustration waren in Summe 386 Projekte aus 12 Ländern eingereicht worden. Die Jury vergab 25 Tro­phäen – 6 in Gold, 11 in Silber und 8 in Bronze. Gold ging je einmal nach Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Wien sowie zweimal nach Deutschland. Darüber hinaus wurden weitere 27 Arbeiten ausgezeichnet.

Gleich zwei der begehrten Trophäen durfte 3007, die Agentur zur Kreation von audiovisuellen Erscheinungsformen, aus Wien nach Hause mitnehmen. Mit Gold prämierte die Jury die Gestaltung der „Gustav Mahler Lied Collector’s Edition“ (Kategorie Kommunikationsdesign). Die Jury lobte die außergewöhnliche Handhabung von Visualisierungen und Fotografie sowie den Umgang mit Farbe. „Ein glaubhaftes Statement zur Materialität der Musik. Musik und Bild werden zelebriert“, so Jurymitglied Lars Müller. Silber holte 3007 in der Kategorie Plakatgestaltung für eine Plakatserie im Auftrag des Wiener Musiklokals Rhiz, bei der die Agentur Kinderspielzeug leicht makaber, aber humorvoll in Szene setzte. Ebenfalls zwei Trophäen gingen an die Agentur Moodley Brand Identity: Silber für das Corporate Design des Hotels Daniel, Bronze für die Illustrationen ­eines Imagebuchs rund um das Palais Principe.

Dass die Gestaltungskompetenz der österreichischen Designerinnen und Designer bundesweit hoch ist, zeigen die weiteren Goldgewinnerinnen und -gewinner: Die Gassner Redolfi KG (Vorarlberg) ging in der Kategorie Informationsdesign mit der Gestaltung des Leitsystems der Region Tannberg als Siegerin hervor; Simone Höllbacher und Johanna Mölk (Tirol) überzeugten mit dem Verpackungsdesign der Geschenkboxen „Liebensmittelei“; das Atelier Oczlon (Salzburg) wurde für das Editionsdesign von „Zucht und Ordnung“ ausgezeichnet; in der Kategorie Illustration prämierte die Jury „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ mit Gold, eine Arbeit von Franziska Walther aus Weimar (Deutschland). Die Gestalterin übernimmt hier auch die Rolle einer Autorin und lässt Farben und Figuren mit der Geschichte interagieren.

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