Japanischer Papiergroßhändler steigt bei Antalis ein

Die von dem bisherigen Mehrheitsaktionär Sequana und Bpifrance Participants gehaltenen Anteile werden von dem japanischen Kokusai Pulp and Paper (KPP) erworben. Damit einher geht ein umfangreiches Umstrukturierungsabkommen zwischen Antalis und seinen geltenden Gläubigern.Anschließend wird Kokusai Pulp and Paper ein Übernahmeangebot der verbleibenden Antalis-Aktien abgeben.

KPP

Antalis wurde am 31. März 2020 über den Einstieg von Kokusai Pulp & Paper Co., Ltd. (KPP) informiert: Der führende Papiergroßhändler in Japan, Asien und Australien unterzeichnete eine verbindliche Übernahmevereinbarung zum Kauf aller von Sequana, dem Mehrheitsaktionär von Antalis, gehaltenen Aktien. Sie repräsentieren 75,2% des Grundkapitals und 82,5% der Stimmrechte zu einem Preis von 0,10 Euro pro Aktie.  Antalis wurde auch darüber informiert, dass Kokusai Pulp & Paper und Bpifrance Participations am 31. März 2020 einen Aktienverkauf unterzeichnet haben, wonach KPP alle von Bpifrance Participations gehaltenen Anteile, die 8,5% des Aktienkapitals und Stimmrechte von Antalis ausmachen, zu einem Preis von 0,40 Euro pro Aktie erwerben wird.

Gleichzeitig wurde eine Umstrukturierungsvereinbarung zwischen KPP, Antalis und den Kreditgebern des bestehenden syndizierten Kreditrahmens von Antalis unterzeichnet. Diese sieht die Refinanzierung von 100 Mio. Euro des ausstehenden Kreditbetrags durch eine von der Mizuho Bank gewährten neuen Finanzierung und einer Abschreibung des Restbetrags vor. Diese Abschreibung ist insbesondere vom Abschluss der Übernahme der an Antalis gehaltenen Anteile von Sequana und Bpifrance Participations durch KPP abhängig. Zum31.Dezember 2019 belief sich die ausstehende Kreditlinie auf 287,1 Mio. Euro.

Der weltweit führende Anbieter von Papier, Verpackung und visueller Kommunikation
Durch die Übernahme von Antalis wird KPP zu einem weltweitführenden Anbieter von Papier, Verpackung und visueller Kommunikation auf vier Kontinenten — Asien, Europa, Australien und Lateinamerika. Die neu gebildete Gruppe soll einen Jahresumsatz von rund 5,3 Milliarden Euro erzielen, einschließlich 3,3 Millionen Tonnen verkauftem Papier. „Das Antalis Management und seine Mitarbeiter sind sehr zufrieden mit dem Zusammenschluss mit KPP. Er wird uns ermöglichen ein neues Kapitel in der internationalen Entwicklung aufzuschlagen. Dieser Zusammenschluss wird Antalis die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, um Innovationen zu unterstützen und die Marktposition zu stärken“, kommentierte Hervé Poncin, CEO von Antalis die Übernahme.

Die österreichische Tochter Antalis Austria GmbH vertreibt rund 5.000 Qualitätsartikel der Geschäftsbereiche Print, Office, Packaging, und Visual  Communication an 2 Standorten. Darüber hinaus ist Antalis im Bereich Industrial Packaging mit dem Tochterunternehmen Antalis Verpackungen GmbH vertreten.

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