3D-Druck in Vollfarbe

Mehrere Prototypen an einem Tag in 3D drucken und das inhouse – dies soll das neue Druck-Portfolio um die Serien HP Jet Fusion 300/500 ermöglichen. Die Graphische Revue sprach über die Innovationen dieser neuen 3D-Drucker und das damit einhergehende neue 3D-Druck-Reseller-Programm mit Ferdinand Leitner, 3D Printing Channel Manager, Österreich, HP Inc.

HP JET FUSION

Graphische Revue: Herr Leitner, HP hat sein bestehendes 3D-Druck-Portfolio um die Serien HP Jet Fusion 300/500 erweitert. Für wen wurden diese konzipiert?Ferdinand Leitner: Mit der neuen HP Jet Fusion 300/500 3D-Drucklösung ermöglichen wir Produktentwicklungsteams kleiner bis mittlerer Größe ebenso wie Design-Firmen, Start-ups, Universitäten und Forschungseinrichtungen den Zugang zu HPs Multi Jet Fusion-Drucktechnologie und damit den Einstieg in die 3D-Branche. Egal wie Komplex das Design und konkret die Farbanforderungen, dank der neuen 3D-Druckserie können Entwickler neue Designs und Anwendungen in ein- und demselben Prozess (Jet Fusion) entwerfen und produzieren.

Was unterscheidet die neue 3D-Druckerserie von den 3D-Industrielösungen Jet Fusion?
Während die Jet Fusion 3200/4200/4210 speziell für den industriellen Prototypenbau und die Produktion von Produkten in hohen Stückzahlen entwickelt wurde, eignet sich die Jet Fusion 300/500 3D-Drucklösung im Besonderen für die Herstellung hochwertiger technischer funktionaler Teile in Schwarz, Weiß und zum ersten Mal sogar in Vollfarbe. Dies wird bei der neuen Hardware durch den Einsatz von verschiedenen Agents möglich.

Welche 3D-Teile lassen sich damit produzieren? Worin steckt die Innovation?
Die Innovation der neuen Jet Fusion 3D-Drucklösung besteht vor allem darin, funktionale Teile wie Handyhüllen oder Modelle von Körperorganen bis ins kleinste Detail akkurat zu drucken – und das erstmals in Vollfarbe. Zudem handelt es sich bei dem Drucker um das weltweit erste integrierte und automatisierte System zur Materialzuführung- und Rückgewinnung, das einen autonomen Betrieb und eine einfachere Bedienung erlaubt. Dadurch werden sowohl Effizienz als auch Produktionsmenge drastisch erhöht. Ebenso haben wir mit dieser 3D-Druckserie eine kostengünstigere Lösung auf den Markt gebracht, die es nun auch kleineren Entwicklungsteams ermöglicht, die Vorteile des 3D-Drucks zu nutzen.

Wie passt die neue Generation in das bestehende Portfolio?
Die neue Generation von kleineren Multi Jet Fusion-Druckern ist ein wichtiger Schritt für die digitale Transformation der Fertigung. Damit erweitern wir unser Angebot um kleine kostengünstigere Geräte für das Prototyping, die auf der gleichen Plattform wie die Drucker für die industrielle Produktion funktionieren. Damit erhalten zudem kleine und mittlere Produkt-Entwicklungsteams, Design-Firmen sowie Universitäten den Zugang zur Multi Jet Fusion-Technologie.

Was erwarten Sie von der zukünftigen Zusammenarbeit mit Dassault Systems?
Durch die klare und einfache Einbindung unserer Technologie in die Designsoftware wird der Druck von 3D-Teilen mittelfristig deutlich vereinfacht. Zudem beschleunigt es den Herstellungsprozess von Funktionsmustern, Prototypen und Produktionsteilen deutlich. Die Systeme sind direkt angebunden. Die Datenübertragung erfolgt somit direkt. Schnittstellen sind nicht mehr erforderlich.

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