Druckerei Theiss schlittert in die Insolvenz

Über das Vermögen der Druckerei Theiss in St. Stefan im Lavanttal wurde am 18. Mai aufgrund eines Eigenantrages am Landesgericht Klagenfurt das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das Unternehmen strebt eine Fortführung an.

Das Lavanttaler Unternehmen wurde im Jahr 1975 gegründet und beschäftigt sich mit der Herstellung von Drucksachen, Büchern und Broschüren. Die Insolvenzursachen liegen im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld der Branche wie schwache Inlandsnachfrage und Billiglohnkonkurrenz aus dem Ausland. Es sind rund 100 Gläubiger und 78 Arbeitnehmer betroffen. Die Aktiva betragen laut dem Österreichischen Verband Creditreform rund 716.000 Euro und stehen Passiva von zirka 7,1 Millionen Euro gegenüber. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen zwei Jahren angeboten. Die Fortführung des Unternehmens ist wahrscheinlich nur durch einen Mitarbeiterabbau möglich.

Negatives Eigenkapital
Der Umsatz ist das vierte Jahr in Folge gesunken und betrug 2014 nur noch zehn Millionen Euro. Im Vorjahr sank der Umsatz um weitere drei Prozent. So musste ein EBITDA von minus 472.000 Euro hingenommen werden, heißt es im Konkursantrag. Die Verluste der vergangenen Jahre haben das Eigenkapital komplett aufgezehrt und lag Ende 2015 bei einem Minus von über 2 Millionen Euro.

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