Joseph Binder Awards 2022 sind vergeben

Bei dem internationalen Preis für Grafikdesign und Illustration wurde dreimal Gold für Design aus Österreich verliehen. Insgesamt konnte die heimischen Kreativszene 38 Mal ausgezeichnet.

Joseph Binder Award

Aus einer Rekordzahl von 908 Einreichungen aus 32 Ländern vergab die internationale Jury 12 Mal Gold, 14 Mal Silber und 10 Mal Bronze. 24 Arbeiten erhielten eine Auszeichnung, darüber hinaus kam in der auftragsunabhängigen Kategorie »Design Fiction« ein Preisgeld von 10.000 Euro zur Vergabe, das sich auf 5 Beiträge aufteilt. Zusätzlich wurde zum zweiten Mal der Henry Steiner Prize für ein besonders vielversprechendes Nachwuchsprojekt verliehen. Die Preisverleihung des Joseph Binder Award wurde live übertragen, der Stream steht auch weiterhin auf dem YouTubeKanal von designaustria zur Verfügung. Unter dem Motto »Let’s celebrate the creative process!« sind die ausgezeichneten Projekte bis 23. Dezember 2022 im designforum Wien, MuseumsQuartier Wien, ausgestellt und werden in einem umfassenden Katalog präsentiert.

Gold wurde verliehen an Gabriela Baka und Łukasz Podolak (Polen) für »Planet Lem« (Kategorie Corporate Design), an Heimat Wien (Österreich) für »VinziRast gets you back on your feet!« (Kategorie Kommunikationsdesign), an Superdot Studio (Schweiz) für »Visualizing Complexity – Modular Information Design Handbook« (Kategorie Informationsdesign), an Schriftlabor GmbH (Österreich) für »Margit« (Kategorie Schriftgestaltung), an Claudia Schramke (Deutschland) für »72. Berlinale« (Kategorie Plakatgestaltung), an hesign International GmbH (Deutschland) für »Daydream« (Kategorie Editionsdesign), an dform Büro für Design (Österreich) für »Stadtmacherei Nürnberg« (Kategorie Screen Design), an das Studio Gralingen (Deutschland) für »Klimawandel« (Kategorie Buchillustration), an Grafprom Studio (Ukraine) für »Kyiv« (Kategorie Buchillustration), an Anna Sarvira (Ukraine) für »The Plan« (Kategorie Medienillustration), an illustration tw (Deutschland) für »Danger within Danger« (Kategorie Werbeillustration) und an Hsiaoting Tang und Goyen Chen (Taiwan) für »365 days Taiwanese Foods Calendar« (Kategorie Illustration in anderen Anwendungen).

 

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Insgesamt 38 Siegerprojekte aus Österreich
Gold verliehen wurde an Heimat Wien für »VinziRast gets you back on your feet!« (Kategorie Kommunikationsdesign), Schriftlabor GmbH für »Margit« (Kategorie Schriftgestaltung) und dform Büro für Design für »Stadtmacherei Nürnberg« (Kategorie Screen Design).

Silber-Trophäen erhielten Super Büro für Gestaltung für »Musikschule Bregenzerwald« (Kategorie Corporate Design), Raffael Strasser für »Nutztier – Fakten, Zusammenhänge und Hintergründe der Fleischproduktion« (Kategorie Informationsdesign), LWZ & Manuel Radde für »Boden für alle« (Kategorie Informationsdesign), Atelier Andrea Gassner für »Karl-Heinz Ströhle – Kunst am Bau« (Kategorie Editionsdesign), Lukas Diemling für »Wild Bunch« (Kategorie Verpackungsgestaltung), ICARUS für »S/O YELLOW – A Coffee Journey« (Kategorie Verpackungsgestaltung), Huangart & KARAK für »KARAK« (Kategorie Screen Design), die IllustrationLadies Vienna für »CreativeMornings Magazine« (Kategorie Medienillustration) und brand unit – branding, design and content für »Walter Scheel Medaille« (Kategorie Illustration in anderen Anwendungen).

Bronze ging an Zunder für das »Sleeep Hotel« (Kategorie Corporate Design), an 3007 für »G-Print – Great ideas start with great paper« (Kategorie Kommunikationsdesign), Rosebud Design GmbH für »MQtopia« (Kategorie Schriftgestaltung), moodley design group gmbh für »TIESCHEN – Wer uns findet, findet uns gut« (Kategorie Verpackungsgestaltung), Schorsch Feierfeil für »Sibiriens vergessene Klaviere« (Kategorie Medienillustration) und rosenberg gp / corporate media advisors GmbH für »#visible« (Kategorie Werbeillustration).

Ricardo Gantschnigg erhielt für »Vienna Typeface«, EN GARDE & OrtnerSchinko für »A year to remember« und Lilli Schmelz und Deborah Schultheis für »Summe + X – Wie Einfachheit aus Komplexität entsteht« einen Sonderpreis in der Kategorie Design Fiction.

Zum zweiten Mal vergeben: Henry Steiner Prize
Zum zweiten Mal wurde der dem designaustria-Ehrenmitglied Henry Steiner gewidmete Henry Steiner Prize für das besonders vielversprechende Nachwuchsprojekt »Was tun? Das Spiel um Alltag, Moral und Ethik« von Elena Wüllner aus Deutschland verliehen.

Alle Gewinnerarbeiten sind bis 23.12.2022 im designforum Wien ausgestellt.

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