Eugen Russ: Zeitung ist ultimativer Browser

VÖZ-Vize-Präsident Eugen A. Russ betonte beim „Publishing“-Gipfel der Münchener Medientage: „Die gedruckte Zeitung ist der ultimative Browser. In einer viertel Stunde haben die Leser den perfekten Überblick, was in der Welt passiert. Wir dürfen die Zeitung nicht krank reden. Wir sollten stolz sein, was die Zeitung kann.“

Auch verwehrt sich Russ gegen den Vergleich mit dem US-amerikanischen Zeitungsmarkt: „Der amerikanischen Zeitungsmarkt ist völlig anders als unserer.“ Gerade die Zahlen der Zeitungsabonnements seien weitgehend stabil.

Gleichzeitig ist der VÖZ-Vizepräsident jedoch überzeugt: „Zeitungen müssen sich ändern.“ Doch nicht zum ersten mal. Bereits in den 1960er Jahren, als die Markenartikelwerbung zum Fernsehen abgewandert ist, hat sich die Zeitung stark gewandelt und auf das Geschäft mit den Kleinanzeigen konzentriert. Nun könnten unter anderem Zusatzgeschäfte für neuen Umsatz bei den Medienhäusern sorgen. Denn alleine über Werbung lässt sich Journalismus nicht mehr finanzieren. „Davon bin ich zutiefst überzeugt.“
 
Russmedia setzt unter anderem auf eine zweigleisige Digital-Strategie. Einerseits auf eine Bezahlplattform, die an die Zeitung erinnere und andererseits auf eine kostenlose Plattform. „Die Generation der digitale Natives kann sich nur schwer vorstellen für eine Zeitung zu zahlen“, prognostiziert Russ.

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