Zurückhaltung bei den Bestellung beschert KBA im 1. Quartal ein Minus

Erstmals seit 2008 hat der Druckmaschinenhersteller KBA im ersten Quartal wieder einen Verlust eingefahren. Eine Zusammenarbiet mit dem direkten Konkurrenten Heidelberg können sich die Würzburger deshalb gut vorstellen. Eine Fusion werde aber nicht angestrebt.

KBA-Chef Claus Bolza-Schünemann sagte zur „Börsen-Zeitung“: „Ja, wir sprechen mit Heidelberger Druck über Kooperationen.“ Die Marktsituation verlange, den einen oder anderen ausgetretenen Pfad zu verlassen. „Wir haben die eine oder andere Möglichkeit dazu im Visier.“ Ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen sei dabei jedoch kein Thema. „Eine Fusion wäre viel zu weit gegriffen“, sagte Bolza-Schünemann. Denkbar sei etwa eine Kooperation im Einkaufsbereich, um die Kosten zu senken.

Die Würzburger schrieben zwar seit 2008 keine Verluste mehr – der Gewinn fiel aber immer sehr gering aus. Wie KBA am Morgen mitteilte, gab es zum Jahresauftakt wegen Verzögerungen bei der Auslieferung und geringeren Bestellungen einen Quartalsverlust von 18,5 Millionen Euro. Der Umsatz sank um fast 30 Prozent auf 190,7 Millionen Euro. Zudem gingen – verglichen mit dem Vorjahreszeitraum – fast 16 Prozent weniger Aufträge ein.

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