Verschiebung EU-Entwaldungsverordnung

Die Ankündigung der EU-Kommission, die EU-Entwaldungsverordnung, kurz EUDR, um ein weiteres Jahr auf 2027 zu verschieben, ist ein wichtiger und richtiger Schritt für die gesamte Holzlieferkette. Der Verband Druck Medien fordert die Zeit für Nachbesserungen zu nutzen und vor allem den bürokratischen Aufwand zu reduzieren.

EU-Entwaldungsverordnung

Die EU-Entwaldungsverordnung gehe an der Realität der Druck- und Medienbranche vorbei. Schon jetzt werden für Druckprodukte vorrangig Recyclingpapiere sowie zertifizierte Papiere aus nachhaltiger Holzwirtschaft verwendet. Die Forstzertifizierungssysteme PEFC und FSC sind anerkannte Systeme, weltweit sind aktuell mehr als 300 Mio. Hektar Wald nach PEFC sowie rund 200 Mio. Hektar Wald nach FSC zertifiziert. (Quellen: WWF, FSC, PEFC). Über diese freiwillige Verantwortung hinaus müssten die Druckereien bei der EUDR in der aktuellen Version umfassende Dokumentationspflichten erfüllen. Der Verband Druck Medien sieht in diesen Informationspflichten keinen Mehrwert, wohl aber erheblich mehr administrativen Aufwand. Unklar ist auch, wie die Umsetzung funktionieren soll.

Der Aufschub der EUDR ist für den Verband Druck Medien eine Chance, die Umsetzung zu entbürokratisieren. Der Branchenverband fordert vor allem eine Einigung auf ein lizenzfreies, standardisiertes Datenaustauschformat, um unterschiedliche Daten entlang der Holzlieferkette automatisiert verarbeiten zu können.

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