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Kollektivvertrag: Weißes Blatt liegt am Verhandlungstisch

Vor über zwei Jahren hat der Verband Druck & Medientechnik das Mandat zur Kollektivvertragsverhandlung zurückgelegt. Es ging dann in weiterer Folge an den Fachverband Druck der WKÖ über. Die Verhandlungen zu einem bundesweiten Kollektivvertrag kommen nicht voran, obwohl die Arbeitnehmerseite (GPA-djp) schon mehrfach signalisiert hat, auf Basis eines weißen Blatt Papiers einen zeitgemäßen Kollektivvertrag zu verhandeln. Wir haben versucht, den aktuellen Stand der Dinge zu recherchieren.

Rollenoffset-Betriebe wollen Kollektivvertrag

(APA) Im Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für die österreichischen Druckereien zeichnet sich für die Heatset-Rollenoffset-Betriebe eine Lösung ab: Diese Unternehmen, die mit rund 900 MitarbeiterInnen mehr als 10 Prozent der in der Branche Tätigen repräsentieren, können der Forderung der Gewerkschaft, über einen bundesweit geltenden KV für Heatset-Unternehmen zu verhandeln, nunmehr nachkommen.

Höhere Löhne für ExpeditarbeiterInnen

Die GPA-djp einigte sich am 9. April 2018 nach drei  Verhandlungsrunden mit den Vertretern des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) auf eine Erhöhung der Löhne und Verbesserungen im Rahmenrecht für die rund 2.500 ExpeditarbeiterInnen, Redaktions- und Verwaltungsgehilfen, ZustellerInnen und AusträgerInnen. Die kollektivvertraglichen Wochenlöhne werden rückwirkend mit 1. April 2018 um 2,7% erhöht. Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht (Parallelverschiebung).

Drucker beschließen Arbeitskonflikt

„Da die Fachgruppe Druck in der WKÖ nicht bereit ist, zeitnah österreichweit gültige Kollektivverträge für alle Beschäftigten im grafischen Gewerbe zu verhandeln, hat die Betriebsrätekonferenz am 22. März einstimmig beschlossen, in einen strategischen Arbeitskonflikt zu gehen“, so der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Druck, Kommunikation, Papierverarbeitung in der GPA-djp, Michael Ritzinger.

KV-Abschluss für die Beschäftigten in der PROPAK-Industrie

Am 22. Februar 2018 einigten sich die Vertreter der GPA-djp und des Fachverbandes der industriellen Fertigung von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK), auf neue Löhne und Gehälter für die rund 9.200 Beschäftigten der Branche. Die Erhöhung der KV-Ist-Löhne und -Gehälter beträgt 2,70 Prozent.

Sondierungsgespräche für neuen Drucker-KV starten

Die Landesorganisationen zieren sich noch immer dem Fachverband Druck (Wirtschaftskammer Österreich) ein Mandat für formelle Kollektivvertrags-Verhandlungen zu erteilen. Jetzt soll einmal im Rahmen von Sondierungsgesprächen mit der GPA-djp die Rahmenbedingungen für einen neuen Drucker-KV erarbeitet werden.

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