Sonnentor spart mit neuen Verpackungen CO2 ein

Anfang des Jahres enthüllte Sonnentor bereits seine neue Tee-Verpackung. Der Kräuterspezialist hat die Verpackung jetzt einem CO2-Check unterzogen. Satte 20 Prozent CO2 werden gegenüber der vorigen Lösung eingespart.

Sonnentor

Der Kräuterexperte hat den CO2-Check in Kooperation mit dem unabhängigen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) durchgeführt. „Ein wichtiger Schritt, denn es gilt laufend zu prüfen, ob unsere Entwicklungen im Bereich Verpackung, auch tatsächlich eine Verbesserung für die Umwelt mit sich bringen“, erklärt Sonnentor Gründer Johannes Gutmann und ergänzt: „Das Ergebnis ist eindeutig positiv!“

Änderungen, die ins Gewicht fallen
Die massive Einsparung ist dank mehrerer Optimierungen im Verpackungsprozess möglich. In den alten Aufgussbeutelhüllen der Doppelkammerbeutel von Sonnentor war ein Aromaschutz aus Polypropylen eingearbeitet. Dieser wurde durch eine verbesserte Barriere ersetzt, die aus Holzfolie besteht. Durch den verstärkten Aromaschutz ist bei den Teeschachteln außen keine zusätzliche Verpackung mehr notwendig, so werden jährlich 20.000 kg Verpackungsmaterial eingespart.

Dank einem Papier für die Aufgussbeutelhüllen, welches um ein Drittel dünner ist, wurde auch der Papierverbrauch massiv reduziert, und zwar um 22.000 kg. Einsparungspotentiale wurden ebenfalls bei den Transportverpackungen genutzt. Durch eine effizientere Schlichtung entstehen keine unnötigen Leerräume mehr. Das spart ein Drittel des Gewichts. Außerdem haben die Transportkartons einen Recyclinganteil von rund 80 Prozent, was sich ebenfalls positiv auf die CO2-Bilanz auswirkt.

Bio-Pionier auf dem Holzweg
„Verpackung geht uns alle an“, betont Gutmann und erklärt: „Wir müssen Verpackungen endlich als Wertstoff ansehen und nicht als Müll. Ziel muss es sein, Kreisläufe zu schließen. Es gibt viele Wege in die Zukunft. Wir bei Sonnentor setzen auf Kompostierbarkeit und Recycling.“ Bereits 2008 hat Sonnentor die Umstellung von konventionellen auf nachhaltige Materialien eingeleitet. Rund 70 Prozent sind aus nachwachsenden Rohstoffen. Dazu zählen Folien aus Holzfaser, Teebeutel aus Bananenfaser, Papier und Karton. Was nicht kompostiert wird – wie zum Beispiel Glas und Metall – kann wiederverwertet werden. Insgesamt können bereits 91 Prozent der Verpackungen einem Rohstoffkreislauf zugeführt werden.

www.sonnentor.com

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