Ricoh: Show-Room bei der Mediaprint

Das Unternehmen ist Anfang des Jahres in den ORBI-Tower in 1030 Wien übersiedelt. Was bisher fehlte war ein Show-Room, in dem die Lösungen für den digitalen Produktionsdruck Platz fanden. Fündig geworden ist man bei der Mediaprint in Wien. Dort wurde Anfang Juni ein Show-Room eröffnet, mit dem das Unternehmen sein verstärktes Engagement im digitalen Produktionsdruck unterstreichen will.

Show-Room

„Im Rahmen einer Evaluierung wollen Kunden Digitaldruck-Lösungen auf Herz und Nieren überprüfen und genau dafür haben wir mit unserem neuen Show-Room optimale Voraussetzungen geschaffen“, betont Wolfgang Haas, Verkaufsleiter bei Ricoh für Commercial & Industrial Printing. In Österreich erwirtschaftet das Unternehmen mit 250 MitarbeiterInnen rund 70 Millionen € Umsatz. 10 Prozent davon entfallen auf den grafischen Bereich, wobei Haas mit seinem Verkaufsteam die Umsätze in den nächsten Jahren ordentlich nach oben schrauben möchte.

Der Optimismus spiegelt sich auch im dem aktuellen Produktportfolio wider. Die fünffarbige Pro C7200X (Graphic Arts Edition) Serie wurde für Aufgaben im grafischen Gewerbe konzipiert und entwickelt; die vierfarbige Pro C7200 Serie soll Hausdruckerei helfen, ihre Betriebskosten zu senken. Mit der Pro C9200 will man Druckdienstleistern ein Tool in die Hand geben, um neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Das Unternehmen spricht von einem monatlichen Druckvolumen von über 1 Million A4-Seiten.

Mehr Stabilität
Zu den Verbesserungen, die in der Pro C7200X platzgreifen, gehören eine höhere Farbstabilität dank automatischer Kalibrierung mit Inline-Sensoren und bessere Registerhaltigkeit durch eine automatische Justierfunktion. In der Veredelung sieht man vonseiten Ricoh die Möglichkeiten in Digitaldruck bessere Margen zu erzielen. Dazu wird auch die Studie „Beyond CMYK“ bemüht, aus der hervorgeht, dass Kunden für Verdelungen wie Folierungen, die Erweiterung des Farbraums oder Sicherheitsanwendungen bereit sind bis zu 42 Prozent mehr zu bezahlen.

Das fünfte Druckwerk der Pro C7200X bietet mit der neuen Möglichkeit, Weiß plus CMYK in einem Arbeitsgang zu drucken, vielfältigere Möglichkeiten für hochwertige Druckanwendungen mit einer gesteigerten Wirkung, beispielsweise auf farbigen Medien. Neu in der Pro C7200X Serie ist ein unsichtbarer roter Toner, der sich ideal für eine Reihe von Sicherheitsanwendungen der Einstiegsklasse eignet. Der kürzlich vorgestellte neonrosa Toner sowie weiße, transparente und neongelbe Toner vervollständigen die Optionspalette für die fünfte Farbe.

Konstante Produktivität
Die Produktivität steigt, denn die Modelle drucken mit bis zu 95 oder 85 Seiten/Min. plus automatischer Duplex-Langbogenproduktion bis 700 mm und Simplex bis 1260 mm. Die Bildqualität ist mit 2.400 x 4.800 dpi außergewöhnlich hoch. Doch hier stellt sich die Frage, ob das RIP, in diesem Fall eines von EFI, diese Auflösung überhaupt ansteuern kann.

Eine konstante Produktivität erzielt das System über eine breite Palette an Medien, die jetzt mit der Nenngeschwindigkeit von 95 oder 85 Seiten/Min. mit bis bis 360 g/m² bedruckt werden können. Die neuen Modelle ermöglichen zudem eine rationellere Produktion mit Inline-Finishing. Zu den Optionen gehören der GBC eWire Binder, BDT Banner Sheet LCT und ein Plockmatic Banner-Bogenstapler. Ein neues, intuitives 17-Zoll-Bedienfeld erhöht den Benutzungskomfort.

Mit Fiery von EFI, GWNX und dem TotalFlow Print Server R62A von Ricoh sind eine Reihe von Digital Front End-Optionen erhältlich. Das leistungsstarke DFE lässt sich hervorragend in verschiedene Workflow-Lösungen integrieren und kann direkt über den Touch-Screen das Systems steuern.

Erster Anwender in Österreich – Druckerei Theiss
Die erste Ricoh Pro C7200X in Österreich geht übrigens an die Druckerei Theiss in Wolfsberg in Kärnten. Der Geschäftsführer Bernd Payer betont gegenüber der Graphischen Revue, dass er vor allem die Flexibilität der Lösung schätze. Diese spiegelt sich seiner Meinung nach nicht nur in den zusätzlichen Farboptionen wider sondern auch im Langenbogenanleger. „Für die Produktion von Buchumschlägen ist der Langbogenanleger genau, die richtige Antwort. Auch die Möglichkeit Formate von bis 700 mm mit einer Grammatur von 350 g/m2 automatisch im Duplex-Modus zu verarbeiten, hilft uns in der täglichen Arbeit ungemein.“ Bei den Farboptionen hebt Bernd Bayer vor allem die hohe Opazität des Weiß hervor, mit der man das Bedruckstoffspektrum enorm erweitern könne. Aber auch punkto dem Preis-Leistungsverhältnis hat die Pro C7200X die Nase vorne und dies nicht nur bei den Anschaffungskosten, sondern auch bei Klickkosten.

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