Neue Ideen für Verpackungen

Ein gutes halbes Jahr intensive Vorbereitung, umfangreiche Investitionen in neue Drucktechnologien – raunjak intermedias investiert in den wachsenden Verpackungsmarkt.

raunjak intermedias

Seit 25 Jahren entwickelt raunjak intermedias in Stainz für seine Kunden innovative Lösungen beim Objektbranding. Dazu zählen Orientierungs- und Leitsysteme für Krankenhäuser oder andere öffentliche Gebäude genauso wie vielfältige Beschriftungen im Innen- und Außenbereich. Nun bringt das Stainzer Unternehmen, sein Können auch auf den Verpackungsmarkt ein. Unter der neuen Produktlinie „Ideoo pack Manupacktur“ kreiert das Team rund um Wolfgang Raunjak Verpackung, die die Hochwertigkeit der Produkte unterstreicht. Das Besondere: Die Verpackungen können in Kleinauflagen bestellt werden, auch eine Prototypen- und Mustererstellung ist möglich.

Den Beginn stellte die Investition in eine neue Druck- und Weiterverarbeitungstechnologie dar. Schließlich wurde ein halbes Jahr intensiv an Verpackungs-Prototypen und Markenauftritt gearbeitet. Wolfgang Raunjak investierte rund 500.000 € in das zusätzliche Angebot zur bestehenden Firma. „Natürlich sind Synergien gegeben“, erklärt Raunjak. „Ein Kunde, der uns etwa für die Gebäudebeschriftung beauftragt hat, kann nun auch auf unser Know-how bei der Verpackung setzen. Wir wickeln jeden Arbeitsschritt im Haus ab.“

Mutiger Messeauftritt
Im September präsentierte sich die „Ideoopack Manupacktur“ erfolgreich auf der „FachPack“ in Nürnberg. Es war ein mutiger Schritt, sich so kurzfristig mit den Branchenriesen aus ganz Europa zu messen. „Auf der FachPack haben wir gesehen, dass wir auf unserem Weg absolut richtig sind. Verpackungen in Klein- und Kleinstauflagen, die so hochwertig sind wie die unseren, sind gesucht“, schildert Wolfgang Raunjak. Besonders im steirischen Lebens- und Genussmittel-Sektor sieht sich der Unternehmer gut eingebettet, so glänzt zum Beispiel der Gin „Mantis“ der Domaene Hirschmugl in Seggauberg seit kurzem in der Ideoo-Verpackung.

 

 

Graphische Revue: Ihre Firma gibt es nun seit 25 Jahren. Wie gestalteten sich die Anfänge?
Wolfgang Raunjak: Mit 20 Jahren machte ich mich, teils wirklich blauäugig, selbständig. Begonnen hat alles sehr klein – mit einem Farbkopierer. Trotzdem waren vor 25 Jahren die Investitionen für einen Jungunternehmer und Jungspund wie mich in diese beginnende Technologie hoch. Die ersten Jahre waren nicht einfach und es war ein Aufbauen von der Pieke auf.

Worauf fokussiert Ihre Firma raunjakintermedias?
Wir sind Spezialist, wenn es um Objektbranding geht. Zum Objektbranding gehört alles an Beschilderung und Markenauftritt, zum Beispiel das Logo an einem Gebäude oder die Beschilderung im Haus. Wichtig ist ein einheitlich abgestimmter Auftritt innen und außen, um gut und positiv wahrgenommen zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind Orientierungs- und Leitsysteme, zum Beispiel in Krankenhäusern. Unsere Kunden liegen in ganz Österreich, besonders im Wiener Raum sind wir stark vertreten. Wir arbeiten neben Gewerbetreibenden viel mit Agenturen und Architekten zusammen.

Wie kam es zur neuen Linie Ideoopack Manupacktur?
Das liegt sicher an mir als Person. Wir sind mit raunjakintermedias gut unterwegs, aber ich ruhe mich niemals auf Lorbeeren aus. Ich suche immer nach neuen Herausforderungen und Verbesserungen. Als ich meinem Team die Idee vorgestellt habe, war es sofort Feuer und Flamme und das hat mich bestärkt, die Investitionen zu tätigen und diese Linie aufzubauen. Nicht umsonst sind die Mitarbeiter auch die Markenbotschafter von Ideoopack. Unser Kernteam ist ins Fotostudio gegangen und hat sich für die Werbelinie fotografieren lassen. Die besten Köpfe für die beste Verpackung!

Was sind die Trends in puncto Verpackung?
In Zeiten des Überflusses an Produkten ist es das „sich Abheben“ schon im Regal – und das geschieht durch die Verpackung. Sie ist zentraler Teil der Marketingstrategie. Die Haptik einer Produktverpackung wird immer wichtiger. Studien zeigen: Besondere Materialien und Oberflächen erhöhen die Aufmerksamkeit. Der Tastsinn hat für das Erleben eine wichtige Bedeutung und das Produkt bleibt länger im Gedächtnis. Und selbstverständlich ist die Nachhaltigkeit von Materialien ein Mega-Trend.

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