Modernste Zeitungsdruckerei der Welt eröffnet

30 Millionen Euro für Industrie 4.0 und die Zukunft des Zeitungsdrucks: Die Styria Media Group hat in ihre Druckerei-Standorte in Graz-Messendorf, St. Veit/Glan und auch Zagreb investiert und glaubt weiter an Print.

Von links: STYRIA-Vorstand Bernhard Kiener, STYRIA-CEO Markus Mair, ressortverantwortlicher STYRIA-Vorstand Kurt Kribitz in der "neuen" Druckerei in Graz-Messendorf

„Die Projektphase verlief reibungslos, wir haben über ein Jahr kontinuierlich in Richtung Industrie 4.0 und Automatisierung unserer Zeitungsdruckerei gearbeitet“, freuen sich die Geschäftsführer der Styria Print Group, Christian Wilms und Alexander Marko. Vollautomatisches Papier- und Plattenhandling sowie automatische Farb- und Feuchtmittelsteuerung zeichnen die neue Maschine in Messendorf aus, gleichzeitig wurden die Versandraumanlagen komplett erneuert. „Der Markt reagiert bereits auf unser erweitertes, modernisiertes Angebot“, so die Geschäftsführer über ein „sehr gutes erstes Quartal und neue Aufträge im Zeitungs- und Werbebereich“.

Kurt Kribitz als ressortverantwortlicher Vorstand der Styria Media Group zeigt sich stolz auf dieses neue „Wunderwerk der Technik“: „Dass nach mehrjährigem Planungs- und Verhandlungsprozess letztlich Millionen von Einzelteilen richtig ineinandergreifen, erfüllt einen mit Freude.“ Die Styria Media Group erreicht mit ihren eigenen Medien allein im Süden Österreichs rund eine Million Leser täglich. „Print ist ein gelerntes Medium und für die Werbewirtschaft aufgrund der hohen Glaubwürdigkeit und dem hohen Wirkungsgrad noch lange unverzichtbar. Und der Wettbewerb mit digitalen Plattformen spornt uns weiter an“, so Kribitz: „Wir glauben an Print, der Erfolg gibt uns recht.“

Auch Vorstandsvorsitzender Markus Mair betont: „Print ist spürbar echt. Das wird uns gerade in Zeiten digitaler Transformation und Fake News noch stärker bewusst. Die Medienwelt ist im Wandel, sie darf und muss sich aber auch ihrer Wurzeln besinnen und beides sinnvoll miteinander verknüpfen. Nur so kann etwas Großartiges, etwas Neues entstehen“, so der Styria-CEO. „Jetzt auch verstärkt in die optische Qualität und Aufwertung zu investieren, ist ein logischer Schritt. Es zählt zu den Aufgaben eines Medienunternehmens, auf einen verlässlichen, gut recherchierten Content ebenso zu achten wie auf ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild. Das ist uns mit dieser Investition vollends gelungen.“

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