IDC MarketScape für den High-Speed-Inkjet

Der globale Markt für digitale Produktionsdruck entwickelt sich weiter. Laut dem IDC MarketScape-Report »Worldwide High-Speed Inkjet 2025 Vendor Assessment«1 ist gerade High-Speed-Inkjet (HSIJ) ein Segment im »Produktionsdruck, das viel Potenzial bietet.«

IDC MarketScape-Report

Die Geschwindigkeiten dieser Systeme steigen weiter, da verbesserte Inkjet-Druckköpfe sowie neue Tinten- und Trocknungstechnologien verfügbar sind. Tatsächlich sieht die IDC, dass Systemhersteller weiterhin auf allen Ebenen innovativ tätig sind, um die Qualität von HSIJ-Drucksystemen zu verbessern – während sie zugleich die Wirtschaftlichkeit des Digitaldrucks steigern und die Bedienung der Maschinen vereinfachen. Der Analystenbericht ergänzt, dass Druckdienstleister aus Kostengründen zunehmend Offset-Druckvolumen auf Inkjet-Systeme verlagern. Folgende Gründe werden genannt:

Die Kosten für Materialien wie Papier und Aluminium steigen. Papierpreise bewegen Unternehmen dazu, auf digitale Produktion umzusteigen, da im Digitaldruck weniger Makulatur entsteht als im traditionellen Offsetdruck. Zudem steigen die Aluminiumkosten, wodurch die Herstellung von Offsetplatten teurer wird – das verändert die Dynamik zwischen Offset- und digitaler Produktion. Zudem sind Druckdienstleister gefordert, kleinere Auflagen zu liefern. Die wachsenden Kosten dafür begünstigen Investitionen in digitale Produktionssysteme.

Die Arbeitskosten steigen. Laut der IDC-Studie »2025 Production and Large Printing Survey« berichten etwa 40 % der Druckereien von Personalproblemen in den vergangenen zwölf Monaten. Finden sie keine Mitarbeitenden, die ihre Anlagen bedienen können, stellen sie gelegentlich auf digitale Systeme um, die einfacher zu bedienen sind. Denn Mitarbeitende lassen sich leichter darauf schulen. Ein weiterer Effekt steigender Arbeitskosten ist der Bedarf an stärker automatisierten Systemen. Die IDC hat im Rahmen der genannten Studie Betriebe analysiert, die früher vier Mitarbeitende für eine Druckmaschine benötigten; heute bedienen ein oder zwei Mitarbeitende zwei oder drei digitale Produktionsdrucksysteme.

Der aktuelle IDC MarketScape bewertet die Aktivitäten von Anbietern im weltweiten Markt für High-Speed-Inkjet-Systeme. Hierbei kommt eine spezifische Methodik zum Einsatz, um anhand quantitativer und qualitativer Kriterien die Marktposition jedes Anbieters zu bestimmen. Die Bewertung basiert auf einem standardisierten Parameter-Set, das die IDC für eine vergleichende Analyse im HSIJ-Segment entwickelt hat. Konica Minolta wird in diesem Bericht als „Leader“ im Bogen-Inkjetdruck im Format B2 eingestuft.

 Die Analysten betonen, dass man Konica Minolta in Betracht ziehen sollte, wenn man als Druckerei ein sehr hohes Maß an Qualität und Produktivität anstrebt, Vielseitigkeit über Offset- und Spezialsubstrate hinweg benötigt und eine starke Unterstützung für kommerzielle Anwendungen, Verpackungen oder Spezialdruck in kleinen und mittleren Auflagen erwartet – alles in einer global betreuten, automatisierten Lösung.«

Seit ihrer Einführung im Jahr 2016 wurden mehr als 400 Systeme der AccurioJet-Serie weltweit installiert. »Seither investieren wir kontinuierlich in Innovationen im High-Speed-Inkjet und entwickeln Leistung sowie Zuverlässigkeit Schritt für Schritt weiter«, erläutert Toshi Uemura, Head of Industrial Print Business, Konica Minolta Business Solutions Europe. »Basis hierfür sind Erfahrungen aus der realen Produktion. 2025 haben wir die AccurioJet 30000 im Markt eingeführt. Parallel treiben wir nun die Entwicklung in Richtung der nächsten Generation weiter voran, der AccurioJet 60000.«

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