Druckwerkstatt schafft Raum für die nächsten Entwicklungsschritte

Mit einem Neubau in Wien-Donaustadt führt die Druckwerkstatt ihre Bereiche Print, Packaging und POS wieder an einem Standort zusammen. Geschäftsführer Robert Bincik sieht darin mehr als eine Erweiterung der Produktionsfläche: Das Gebäude soll die Abwicklung komplexer Projekte vereinfachen und weiteres Wachstum ermöglichen.

Druckwerkstatt.

Die Druckwerkstatt hat ihren neuen Standort im 22. Wiener Gemeindebezirk bezogen. Eine zusätzliche Produktionshalle, Büroflächen auf zwei Ebenen und erweiterte Lagerkapazitäten schaffen Platz für Produktion, Weiterverarbeitung, Logistik und Kundenbetreuung. Vor allem aber arbeiten die drei Geschäftsbereiche Print, Packaging und POS nun wieder unter einem Dach.

Der Neubau spiegelt die Entwicklung des Unternehmens wider. Aus der klassischen Digitaldruckerei sei in den vergangenen Jahren ein Produktionspartner geworden, der auch Verpackungen und Lösungen für den Point of Sale realisiere, erläutert Bincik. Immer häufiger umfassen Kundenprojekte mehrere dieser Bereiche. Für ihre Umsetzung brauche es neben den technischen Möglichkeiten eingespielte Teams, kurze Wege und ausreichend Platz.

Die Kunden sollen dabei nicht selbst verschiedene Produzenten und Arbeitsschritte koordinieren müssen. Die Druckwerkstatt übernimmt diese Aufgabe – von der Auswahl geeigneter Produktionsverfahren und Materialien über Druck und Weiterverarbeitung bis zur Konfektionierung und Auslieferung. »Ein Projekt kann komplex sein, die Abwicklung für den Kunden aber nicht«, sagt Bincik.

Nach Angaben des Unternehmens bearbeiten derzeit 35 Mitarbeitende jährlich mehr als 13.000 individuelle Kundenaufträge. Hinzu kommen rund 6.000 Produktionen über geschlossene Webshops. Bincik berichtet von Wachstum in allen drei Geschäftsbereichen, ausdrücklich auch im Printbereich. Die Investition in Inkjet-Technologie von Canon habe dazu beigetragen, Produktionen ins eigene Haus zu holen, die zuvor im Offsetdruck extern vergeben wurden.

Der Neubau schafft zugleich Platz für weitere technologische Entwicklungen. Digitaldruck, automatisierte Produktionsabläufe, Personalisierung, Webshops und der Einsatz von KI gehören für Bincik zu den aktuellen Themen der Druckbranche. Investitionen sollen die Produktion beschleunigen, die Qualität sichern und bei ungewöhnlichen oder zeitkritischen Aufträgen zusätzliche Handlungsspielräume eröffnen.

Die Druckwerkstatt will sich als Ansprechpartner für Projekte positionieren, deren Anforderungen über standardisierte Druckaufträge hinausgehen. Der größere Standort bildet dafür die Grundlage. »Ich glaube an die Zukunft von Print«, sagt Bincik. Gedruckte Produkte behielten auch in schnelllebigen Zeiten ihren Wert. Zugleich entwickle sich die Druckbranche weiter – und die Druckwerkstatt wolle diese Entwicklung aktiv mitgestalten.

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