Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Optimierung der Maschinenperipherie. Konkret sollen die Robotersysteme von RobCo jene Zwischenschritte automatisieren, die sich zwischen dem eigentlichen Druckprozess und der anschließenden Weiterverarbeitung der Materialien ergeben. Durch den Einsatz von No-Code-Technologie, bei der die Roboter ohne tiefere Programmierkenntnisse für neue Aufgaben konfiguriert werden können, sollen diese bislang isolierten Arbeitsschritte in durchgängige, digitale Workflows integriert werden. Diese Partnerschaft ist das fundamentale Schlüsselelement eines offenen, hochflexiblen Automatisierungs-Ökosystems, mit dem sich Koenig & Bauer als Generalunternehmer für ganzheitliche End-To-End Produktionsabläufe positionieren will.
Strategische Antwort auf den Fachkräftemangel
Mit diesem Schritt reagiert der Würzburger Traditionskonzern auf den zunehmenden Strukturwandel in der globalen Fertigungsindustrie. Neben einem spürbaren Margendruck macht der Branche vor allem der weltweite Mangel an Fach- und Hilfskräften zu schaffen. Effizienzverluste an den Schnittstellen der Produktion kann sich kaum ein Betrieb mehr leisten. Koenig & Bauer, dessen Technologie-Portfolio vom rasant wachsenden Packaging-Markt über den klassischen Akzidenz- und Industriedruck bis hin zum hochkomplexen Banknoten- und Sicherheitsdruck weltweit Benchmarks setzt, liefert mit dieser Partnerschaft und dem gezielten Einsatz von Robotik-Lösungen die Antwort auf die globalen Herausforderungen der Branche.
Vom Maschinenbauer zum Lösungsarchitekten
»Unsere Kunden verlangen in Zeiten volatiler Märkte weit mehr als nur herausragende Drucktechnologie – sie fordern Autonomie, ausfallsichere Abläufe und absolute Resilienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette«, erklärt Dr. Stephen Kimmich, CEO von Koenig & Bauer. »Die Partnerschaft mit RobCo hat das Ziel, technologische Silos aufzubrechen und dem Markt zukünftig skalierbare Lösungen zur Verfügung zu stellen. Wer in der modernen Produktion wettbewerbsfähig bleiben will, braucht nahtlos ineinandergreifende Gesamtsysteme und Prozesse – vollständig orchestriert aus einer Hand.«
RobCo: Automation wird zum handhabbaren Standard
Die größte Hürde für produzierende Unternehmen war bislang selten der Wille zur Automatisierung, sondern die Komplexität der technischen Umsetzung. Um diese Barriere aufzubrechen, setzt Koenig & Bauer auf den Ansatz von RobCo. Das Scale-up überführt die Komplexität traditioneller Robotik durch einen klaren Software-Fokus in modulare Plug-and-Play-Architekturen. Dadurch wird Robotik zum ganz normalen Standard: Die Automatisierung wird für die Betriebe zu einem leicht handhabbaren, selbstverständlichen Werkzeug, das sich ohne Expertenwissen flexibel in den alltäglichen Produktionsprozess integrieren lässt.
»Viele Automatisierungsprojekte scheitern nicht an der Robotik selbst, sondern an ihrer Komplexität. Genau hier setzen wir an. Mit unserer No-Code-Plattform ermöglichen wir Unternehmen, Robotik-Anwendungen deutlich schneller und einfacher in ihre Produktionsprozesse zu integrieren und anzupassen. Gemeinsam mit Koenig & Bauer verbinden wir tiefes Branchenwissen mit einer flexiblen Automatisierungsplattform, um Robotik für deutlich mehr Unternehmen zugänglich zu machen und den Weg zu produktiveren, resilienteren Fertigungsprozessen zu ebnen«, erklärt Roman Hölzl, CEO und Co-Founder von RobCo.
