CCL Label will Recycling von Etiketten vereinfachen

Vor wenigen Tagen gab das österreichische Klimaschutzministerium bekannt, dass es den Umstieg auf Mehrwegflaschen sowie Einwegpfand auf Plastikflaschen und Dosen mit 110 Mio. Euro fördert. Damit sollen Mehrwegsysteme gestärkt und die Sammel- und Recyclingquote von Getränkeverpackungen erhöht werden.

Mehrwegquote

Geplant ist eine verpflichtende Mehrwegquote ab 2024. Ab dem Jahr 2025 wird beim Kauf von Einweggetränkeverpackungen ein Pfand fällig, das die Kunden*innen zurückerhalten, sobald sie die Verpackung wieder in das Geschäft zurückbringen. In den Werken Hohenems und Völkermarkt werden Produktdekorationen gefertigt, die speziell dafür konstruiert wurden, die Recyclingfähigkeit der gesamten Verpackung zu unterstützen. Wenn es um Recycling und Wiederverwendbarkeit geht, ist Etikett nicht gleich Etikett.

Mehrwegsysteme benötigen „clevere“ Etiketten
„Damit Mehrwegsysteme und Recycling reibungslos und effizient funktionieren, können die Etiketten auf den Flaschen einen sehr großen Beitrag leisten. Etikett ist hier nicht Etikett. Im Mehrweg funktionieren extra dafür entwickelte und patentierte ‚WashOff‘ Etiketten am besten. Sie wurden so konstruiert, dass sie sich unter den Bedingungen, die in den Waschanlagen der Abfüller herrschen, rückstandsfrei lösen,“ so Reinhard Streit, Managing Director Food & Beverage bei CCL Label. Damit könne die Flasche direkt zurück in die Befüllung und viele Kreisläufe durchleben.

Auf das Etikett kommt es an
Beim Recycling der Plastikflaschen in Deutschland, Österreich und allen anderen Ländern wird es auch auf das Etikett ankommen: Denn damit reine PET-Flocken aus den zurückgegebenen Plastikflaschen wiederverwertet werden können, muss sich das Etikett rückstandslos von der Flasche lösen. „Für ein effizientes Recycling sind Etiketten oder Sleeves aus Polyolefin-Material wie unsere EcoStretch-, EcoStream- und EcoFloat-Lösungen ideal, da sie aufgrund ihrer geringeren Dichte im Schwimm-/Sink-Verfahren der Sortierer und Recycler aufschwimmen“, sagt Marika Knorr, Head of Sustainability and Communication bei CCL Label. „Auf diese Art und Weise trennen sie sich sauber von den schwereren PET-Flocken, die auf den Boden des Waschbeckens sinken. Die sortenreine Trennung führt zur Gewinnung von qualitativ hochwertigen PET-Flocken, die wiederum zu neuen Flaschen verarbeitet werden können. Der Kreislauf wird geschlossen.“

Closed Loop-Etiketten für Pfandflaschen der Zukunft
Ein bisher einzigartiges Leuchtturmprojekt wurde im österreichischen Völkermarkt erprobt. CCL Label entwickelte hier als erstes Unternehmen ein geschlossenes Kreislaufsystem für Mehrwegetiketten, das in Zukunft eine hundertprozentige Wiederverwertbarkeit von Stretch-Sleeves aus Polyethylen ermöglichen kann: Kunden bringen ihre leeren Mehrwegflaschen in den Supermarkt, wo sie gesammelt werden und wieder zum Abfüller zurückkommen. Der Abfüller entfernt bei diesen Retourenflaschen die Sleeves. CCL nimmt die abgelösten Sleeves zurück, entfernt die Druckfarbe, wäscht sie, schmilzt sie wieder ein und formt neue Pellets daraus. So entstehen neue Folien für Stretch-Sleeves, die bis zu rund 98 Prozent aus dem ursprünglichen Material entstehen. Für dieses Projekt wurde CCL mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.

1; Quelle ORF

www.cclind.com

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