Ausbau der Plattform für den Etikettendruck

Mit der Übernahme von MPS erweitert Durst seine Kompetenzen im Digital- und Flexodruck und schafft zusätzliche Integrationsmöglichkeiten für die automatisierte, durchgängige Etikettenproduktion.

MPS Printing B.V.
V.l.: Thomas Macina, Christoph Gamper, Michel Borst und Dr Stefan Kappaun

MPS Printing B.V., ein niederländische Spezialist für Flexodruckmaschinen, wird zum 1. Januar 2027 Teil der Durst Group und künftig unter dem Namen MPS – A Durst Group Company auftreten wird. Die Übernahme stellt für die Durst Group einen weiteren strategischen Schritt und ein langfristiges Engagement im Markt für Etiketten und flexible Verpackungen dar. Die Branche befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Kunden jeder Größe suchen nach mehr Automatisierung, stärker vernetzten Workflows und Produktionsumgebungen, die eine wachsende Vielfalt an Anwendungen, Auflagenvolumina und Geschäftsmodellen effizient bewältigen können.

Der Digitaldruck wird in diesem Wandel eine zunehmend wichtige Rolle spielen, doch die Zukunft der Etikettenproduktion wird nicht allein auf einer Technologie beruhen. Durst hat sich im Digitaldruck, in der Software und in der Automatisierung sowie – gemeinsam mit OMET – in der leistungsstarken Hybridproduktion eine starke Position erarbeitet. MPS bringt zusätzliche Flexodruck-Technologie, Entwicklungskompetenz und tiefgreifendes Anwendungs-Know-how in die Gruppe ein. Durch die Bündelung dieser Kompetenzen kann Durst zusätzliche Technologie- und Integrationswege parallel verfolgen, Innovationen beschleunigen und schneller auf unterschiedliche Kunden- und Marktanforderungen reagieren.

Dies wird die Technologieplattform der Gruppe erweitern, Entwicklungszyklen verkürzen und eine schnellere Markteinführung neuer Lösungen ermöglichen. »Die Etikettenproduktion wird zunehmend vernetzter, automatisierter und datengetriebener«, sagt Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group. »Unsere Kunden benötigen Produktionsumgebungen, mit denen sie unterschiedliche Anwendungen, Auflagenvolumina und Geschäftsmodelle mit maximaler Effizienz und Flexibilität steuern können. Durst verfügt bereits über starke Kompetenzen im Digitaldruck, in der Software und in der Hybridproduktion. Mit MPS erweitern wir die Gruppe um zusätzliche Expertise Im Flexodruck und Entwicklungskompetenzen. Das verschafft uns zusätzliche Integrationsmöglichkeiten und erlaubt es uns, komplementäre Entwicklungswege parallel zu verfolgen. Das bedeutet, dass wir schneller Innovationen umsetzen, ein breiteres Spektrum an Kundenanforderungen abdecken und neue Lösungen schneller auf den Markt bringen können.“

MPS bleibt eine starke Marke innerhalb der Durst Group

Ab dem 1. Januar 2027 wird das Unternehmen als MPS – A Durst Group Company auftreten. MPS wird sein bestehendes Portfolio an Flexodruckmaschinen weiterhin entwickeln, herstellen und vermarkten. Das bestehende Managementteam von MPS bleibt bestehen. Michiel Borst wird das Unternehmen weiterhin leiten und wird Managing Director von MPS – A Durst Group Company, mit Berichtslinie innerhalb der Managementstruktur der Durst Group.

»Was sich ändert, ist nicht, wer wir sind, sondern was wir erreichen können«, sagt Michiel Borst, CEO von MPS Printing B.V. »MPS wird seinen unternehmerischen Ansatz, seine Kundenorientierung und sein Engagement für Innovationen im Flexodruck beibehalten. Gleichzeitig verschafft uns die Zugehörigkeit zur Durst Group Zugang zu einer breiteren Technologieplattform, einer globalen Organisation und der langfristigen Perspektive eines familiengeführten Unternehmens. Das schafft neue Chancen für unsere Kunden, unsere Partner und unsere Mitarbeiter und baut zugleich auf den Stärken und der Kultur auf, die MPS erfolgreich gemacht haben.«

Kontinuität für Kunden und Partner

Die bestehenden Direktvertriebskanäle von MPS bleiben in ganz Europa erhalten. MPS wird zudem zunehmend von der internationalen Durst Service- und Ersatzteilinfrastruktur profitieren, was die lokale Unterstützung und Reaktionsfähigkeit für Kunden weltweit stärkt. Bestehende Verträge und Serviceverpflichtungen bleiben gemäß ihren Bedingungen bestehen, und die Kontinuität von Service und Support bleibt während der gesamten Integration eine zentrale Priorität.

Dursts Partnerschaft mit OMET wird fortgesetzt

Die bestehende Partnerschaft von Durst mit OMET bleibt bestehen und wird unabhängig von der MPS-Transaktion fortgesetzt. Gemeinsam entwickeln, produzieren und vermarkten Durst und OMET die Hybridplattformen KJet und XJet. Diese Lösungen bleiben ein wichtiger Bestandteil der Durst Hybridstrategie und werden weiterhin über die etablierte Partnerschaft und die bestehenden Kanäle entwickelt, vermarktet und unterstützt. »Unsere Partnerschaft mit OMET bleibt strategisch wichtig und wird fortgesetzt«, so Gamper. »Gleichzeitig ist der Etikettenmarkt sehr vielfältig, und es gibt kein einzelnes Produktionskonzept, das alle Anforderungen erfüllt. Sondern unseren Kunden die jeweils passende Technologie, den passenden Automatisierungsgrad und das passende Produktionskonzept für ihre individuellen Anforderungen zu bieten.«

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