Antalis, Teil der KPP-Gruppe, hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme des Papiergroßhandelsgeschäfts von Papyrus in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Rumänien, Estland, Lettland und Litauen unterzeichnet. Der Abschluss steht unter dem Vorbehalt der üblichen vertraglichen Bedingungen sowie der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden in einigen europäischen Ländern. Bis dahin bleiben die Unternehmen unabhängig.
Mit der geplanten Übernahme will Antalis seine Präsenz und Kundenreichweite in diesen Märkten ausbauen. Die Zusammenführung der Kundenstämme und Logistiknetzwerke soll das Vertriebsnetz stärken und das Angebot für die Kunden erweitern.
Die zur Übernahme vorgesehenen Unternehmen beschäftigten im Geschäftsjahr 2025 insgesamt 255 Mitarbeitende und erzielten einen Nettoumsatz von rund 215 Millionen Euro. Über zwölf Lagerstandorte versorgten sie mehr als 13.000 Kunden mit einem Sortiment von rund 21.000 Artikeln aus den Bereichen Druck- und Büropapier.
Hervé Poncin, CEO von Antalis, sieht in der geplanten Übernahme einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Präsenz und der Vertriebskapazitäten. Die Zusammenführung der Teams, Kundenstämme und Logistiknetzwerke soll es ermöglichen, das Angebot weiterzuentwickeln und die Kundenbetreuung auszubauen.
Niklas Berntsson, Präsident und CEO der OptiGroup, erklärt: »Nach strategischer Überprüfung unseres Geschäfts haben wir entschieden, unsere Vertriebsaktivitäten im Papierbereich in diesen Märkten an Antalis zu verkaufen.« Antalis sei gut aufgestellt, um das Geschäft weiterzuentwickeln und den Kunden Kontinuität zu gewährleisten.

