Graphische Revue
  

Digitale Impulse
15.04.2013

Gerhard Schweigkofler, Chef der Trauner Druckerei Stiepel, hat immer schon danach getrachtet, die Druckprodukte seiner Kunden zu optimieren. Mit der neuen Linoprint C 751 EX von Heidelberg, übrigens der ersten in Österreich, hat er nun noch mehr Möglichkeiten dafür.


Digitale Impulse

1988 schon, als Apple in Europa höchstens einer verschworenen Gemeinde von Nerds bekannt war, flog Schweigkofler nach Boston, um die große Apple-Messe Mac World zu besuchen. „Dort habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie Apple und das Desktop Publishing unsere Branche in Zukunft prägen wird“, erzählt Schweigkofler schmunzelnd. Das zweite Erlebnis, das Schweigkoflers Verständnis der Branche konturiert, hat mit einer kaputten Uhr zu tun. Als er die zu einem Linzer Uhrmacher brachte, bemerkte er, dass er nichts anderes als einen Abrisszettel mit einer bloßen Nummer drauf bekam. Der Uhrmacher wollte weder Schweigkoflers Namen wissen, noch war er sonst daran interessiert, mehr über seinen neuen Kunden zu erfahren. Also entwickelte er kleine Marketingsäckchen für Uhrmacher, auf denen sie auch den Namen des Kunden, seine Adresse, das Modell der Uhr und ein paar andere Informationen notieren konnten. „Damit hatten die Uhrmacher plötzlich ein Marketingtool zur Hand, konnten die Kunden nach einem Reparaturauftrag regelmäßig mit Informationen über neue Uhrenmodelle versorgen und noch dazu Kunden segmentieren“, erzählt Schweigkofler.

Besser aufgestellt
Mit dem Einstieg in den Digitaldruck, den Stiepel jetzt vollzieht, setzt Schweigkofler fort, was mit dem Besuch der Mac World im Jahr 1988 begonnen hatte: er antizipiert präzise technologische Entwicklungen in der Druckbranche, die wohl unausweichlich sind. Als erster Drucker in Österreich hat sich Stiepel Druck für eine Linoprint C 751 EX von Heidelberg entschieden. Die Maschine mit ihrer Kapazität von 75 Bogen pro Minute, einem monatlichen Volumen von 70.000 A4 Seiten und ihrer hohen Flexibilität bei der Verarbeitung von Grammaturen – das Drucksystem lässt Flächengewichte von 52 g/m² bis 300 g/m² zu – passt perfekt in die Produktionslandschaft und die Kundenstruktur von Stiepel Druck. “Wir glauben einfach, dass wir uns selbst aus einem Markt ausgrenzen würden, wenn wir komplementär zu unseren Offset-Produktionen nicht auch Digitaldruck anbieten würden”, erklärt Gerhard Schweigkofler seine Motivation, sich für das Linoprint-System von Heidelberg zu entscheiden.

 

„ Wir sind auch nicht darauf erpicht, unsere Kapazitäten mit größeren Maschinen auszubauen, sondern wollen unseren Kunden mit dem Digitaldruck wieder einige Impulse liefern, ihre Druckprodukte aufzuwerten – deshalb auch die Investition in die Linoprint C 751 EX”, sagt Schweigkofler und man erinnert sich an die Anekdote mit den Uhrmachern. Dazu kommt: die Linoprint C 751 EX fügt sich bruch – und nahtlos in die vom Viertelbogen geprägte Produktionslandschaft bei Stiepel Druck ein.

Ausgeklügelte Weiterverarbeitung
Für die Linoprint C 751 EX entschieden hat sich Schweigkofler übrigens bei einer Fact Finding Mission auf der letztjährigen Drupa. Er hat genau so eine Maschine gesucht, doch viele Anbieter in dieser Kapazitätsklasse hat er nicht gefunden. Den Ausschlag, sagt Schweigkofler, haben dann die Weiterverarbeitungsoptionen, gegeben: “Falzen, heften und die Variabilitäten beim Beschnitt haben uns endgültig überzeugt. Eine hohe Druckqualität ist ohnehin eine Mindestanforderung für uns”, so Schweigkofler.


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