Graphische Revue
  

Online-Abos verhelfen New York Times zu mehr Umsatz
08.02.2013

Die New York Times hat im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres ihre Gesamterlöse um 5,2 Prozent von 547,4 auf 575,8 Mio. Dollar (426 Mio. Euro) steigern können. Hauptausschlaggebend für dieses Wachstum ist das gut laufende Geschäft im Internet. Der demonstrative Wille der User für hochqualitativen Journalismus zu bezahlen, sei ein Grundstein für die Wachstumsstrategie der Gruppe, erklärt NYT-Geschäftsführer Mark Thompson. Digitale Inserate machten im Vorjahr 24 Prozent der gesamten Werbeeinnahmen aus.


Online-Abos verhelfen New York Times zu mehr Umsatz

Die Gruppe, zu der auch Bosten Globe und der International Herald Tribune gehören, hatte am Ende des vierten Quartals insgesamt 668.000 zahlende Online-Abonnenten. Gegenüber dem Quartal zuvor bedeutet das einen Anstieg von 13 Prozent. Doch während sich das Geschäft mit den online angebotenen Inhalten stark präsentiert, haben die Titel mit sinkenden Verkaufszahlen im Printbereich zu kämpfen. Auch die Werbeeinnahmen sind dort zurückgegangen.

Über das Gesamtjahr hinweg schrumpften sie im Printbereich um 5,6 Prozent. Ingesamt sind die Werbeumsätze der Gruppe zwischen Oktober und Dezember um 3,1 Prozent gesunken.. Gleichzeitig sind die Werbeeinnahmen im Internet hingegen um 5,1 nach oben gegangen. Für das vierte Quartal beläuft sich das Nettoergebnis des Konzerns auf 176,9 Mio. Dollar.

"2012 wurden wir als Unternehmen sowohl mit Chancen als auch Herausforderungen konfrontiert", sagt Thompson. Mit "herausfordernd" meint er vor allem das Werbeumfeld. Landesweit sind die Umsätze durch Inserate bei allen US-amerikanischen Zeitungen durchschnittlich um rund zehn Prozent gesunken, wie die Newspaper Association of America mitgeteilt hat.


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