Graphische Revue
  

Wahrung redaktioneller Glaubwürdigkeit
im Internet-Zeitalter
16.07.2012

Für Gregory Hywood, CEO des australischen Medienunternehmens Fairfax Media, ist Qualitätsjournalismus im Internet-Zeitalter wichtiger denn je. Die neuen Gegebenheiten der Internet-Ära ziehen jedoch auch einen grundlegenden Wandel für die Medienwelt nach sich, was an der kürzlich angekündigten Umstrukturierung von Fairfax sehr deutlich wird.


„Medienunternehmen wie unseres bieten Antworten auf die grundlegenden Anforderungen unseres Publikums – nämlich wissen zu wollen, was in der Welt vor sich geht“, erklärt Hywood, der in einer gemeinsamen Themensession von World Editors Forum und Weltkongress der Zeitungen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sprechen wird. „Wir verarbeiten täglich eine Fülle von Informationen aus einer großen Vielzahl von Quellen, filtern das Wesentliche heraus und bereiten die Inhalte auf, um sie unseren Lesern in verdaulicher Form darzubieten.“

Das Medienunternehmen Fairfax Media, das u.a. die Zeitungen The Sydney Morning Herald und The Age (Melbourne) herausgibt, hat kürzlich eine massive Umstrukturierung angekündigt. Im Zuge der Anpassung an das Digitalzeitalter ist geplant, innerhalb von drei Jahren das Personal um fast ein Fünftel zu reduzieren, zwei Druckereien zu schließen und die Broadsheet-Zeitungen auf das Tabloid-Format umzustellen.

Eine große Herausforderung des Internets liegt laut Hywood für Zeitungsunternehmen darin, die redaktionelle Glaubwürdigkeit zu wahren und gleichzeitig eine möglichst effiziente Nutzung redaktioneller Ressourcen zu erreichen. (Das vollständige Interview ist in englischer Sprache abrufbar unter: www.wan-ifra.org/hywood_interview


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