Graphische Revue
  

Augmented-Reality erweckt den Inhalt
einer Lego-Packung zum Leben
19.09.2011

Eine Augmented-Reality-App von Lego lässt den Nutzer den Inhalt einer Verpackung erforschen, noch bevor diese geöffnet ist. Dabei wird ein dreidimensionales Abbild des fertig gebauten Inhalts auf die Packung projiziert und zum Leben erweckt. Wolfgang Stelzle, Kundenberater der Kreativagentur Thomas, sieht darin einen sehr sinnvollen Einsatz der Technologie und erwartet den breiten Einzug von Augmented Reality in den Alltag.


Augmented-Reality erweckt den Inhalt<br />
einer Lego-Packung zum Leben

Ein Low-End-Notebook und eine herkömmliche Webcam ist ausreichend zum Ausführen der neuen Applikation des dänischen Herstellers der bunten Plastikbausteine. Hält man die Packung vor die Linse, so wird sie zur Unterlage für ein plastisches Abbild jener Konstruktion, die es erst zu bauen gilt. Dieses lässt sich drehen und schwenken und wird mit animierten Männchen und Fahrzeugen bereichert.

"Lego ist bereits sehr erfolgreich mit Augmented Reality", schildert Stelzle und verweist auf die Nutzung der Technologie auf Kioskbasis in allen Flagship-Stores weltweit. Er hält auch die neue App für einen klugen Zug von Lego und erwartet, dass sie künftig nicht nur zu Hause, sondern auch im Einzelhandel zur Verkaufsförderung eingesetzt wird. "Ein 3D-Modell bringt einen wesentlich besseren Eindruck von einem Produkt, als ein bloßes Bild", so der Fachmann.

Most Disruptive Technology
In technischer Hinsicht setzt die App laut Stelzle auf Bewährtes. "Bild-Tracking, wie es hier zum Einsatz kommt, ist mittlerweile Standard. Heute lassen sich bereits dreidimensionale Objekte auslesen", erläutert er den Stand der Entwicklung. Stelzle erwartet, dass Augmented Reality in den kommenden Jahren das Nutzerverhalten grundsätzlich verändern und auch zu einem Umbruch im Bereich von Marketing und Werbung führen wird. Dabei beruft er sich auf Erkenntnisse des Technologieforschungs-Institutes Gartner, die Augmented Reality unter den Top-10 der "Most Disruptive Technologies" der Jahre 2008 bis 2012 eingestuft haben. Sie könnten ähnlich große Auswirkungen haben wie der Einzug des Internets in die Haushalte.


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