Graphische Revue
  

Schweighofer Gruppe übernimmt M-real Hallein GmbH
03.07.2011

Die M-real Hallein GmbH wurde an die Schweighofer Gruppe, ein österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie, verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte gestern, Mittwoch, 29. Juni 2011. Der Standort konzentriert sich künftig auf die Herstellung von hochwertigem Zellstoff und Bioenergie. Dafür will die Schweighofer Gruppe in den nächsten zwei Jahren bis zu 60 Millionen Euro investieren.


Schweighofer Gruppe übernimmt M-real Hallein GmbH

Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort in Hallein ist die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. "Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist. Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor", sagt Jörg Harbring, Geschäftsführer der M-real Hallein GmbH, die derzeit Zellstoff sowie Ökoenergie aus dem werkseigenen Biomasseheizkraftwerk erzeugt und seit Jahresbeginn eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist.

Die österreichische Schweighofer Gruppe ist vor allem in den Bereichen Holzindustrie und Energiegewinnung aus Biomasse international tätig und kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen. "M-real Hallein passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten", betont Gerald Schweighofer.

Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro
Bis 2013 will der neue Eigentümer bis zu 60 Millionen Euro in den Ausbau bestehender Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. "Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochwertigen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte muss man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen", sagt Gerald Schweighofer.


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