Graphische Revue
  

Durst investiert in Digital Textile
17.05.2011

Durst präsentiert auf der FESPA in Hamburg seine neue Textile Business Unit. Der neue Geschäftsbereich arbeitet an der nächsten Generation von digitalen Direktdruck-Technologien für Textilien. Das Durst Textile-Team ist mit dem Aufbau der Hochleistungstextilmaschine und der Abstimmung der Durst eigenen Quadro-Druckkopftechnologie an die Textilspezifikationen betraut. Parallel testen Spezialisten im Forschungszentrum in Lienz Hochleistungstinten für den textilen Druck mit Dispersions-, Reaktiv- und Säuretinten. Unter dem Projektnamen KAPPA soll zur ITMA 2011 in Barcelona ein leistungsstarker, digitaler Textildrucker, mit einer Druckgeschwindigkeit von weit über 500 m2/Stunde bei hoher Druckqualität, vorgestellt werden.


Durst investiert in Digital Textile

„Mit dem Projekt KAPPA werden wir der Digital Textile-Technologie neue Impulse geben“, sagt Christoph Gamper, Segment Manager Textile bei der Durst Phototechnik AG. „Digital Textile hat sich zwar im Design-Sampling und im Soft Signage etabliert, spielt aber in der globalen Textile Supply Chain immer noch eine untergeordnete Rolle. Die Vorteile der digitalen Drucktechnik sind allen Marktteilnehmern bekannt, aber es fehlt an leistungsfähigen Lösungen, um als echte Alternative oder Ergänzung zu traditionellen Finishing-Prozessen wahrgenommen zu werden. Gerade für den europäischen Textilsektor bietet Digital Textile die Chance, schnell auf die sich wandelnden Kundenbedürfnisse zu reagieren und eine Diversifikation zu den asiatischen Massenproduzenten zu erzielen. Wir sind uns sicher, dass auf der ITMA 2011 eine neue Zeitrechnung für die Textilproduktion eingeleitet wird.“

Seit 2001 entwickelt Durst Großformatdrucker auf Inkjet-Basis. 2005 adaptierte Durst die Inkjet-Technologie auf Industrieanwendungen im Bereich Keramik, Glas, Laminat und Bodenplatten, so dass nun auch starre Materialien hochauflösend und unlimitiert an Farben digital bedruckt werden können. 2010 stellte Durst mit Rhotex 320 einen Dye Sublimation Textildrucker vor, der einen neuen Qualitätsstandard im industriellen Soft Signage Segment setzte.

„Wir haben die Adaption digitaler Drucktechnologien in den verschiedenen Branchen maßgeblich mitbestimmt und so ist unsere Investition in das Digital Textile-Segment eine logische Folge unserer Unternehmensentwicklung“, sagt Durst Geschäftführer Dr. Richard Piock. „Wir sind Ingenieure – aber auch Kaufleute. Unsere Kunden erwarten von uns Highend-Technologien, die ein klares Return on Investment ermöglichen. Mit Projekt KAPPA werden wir unseren Kunden zur ITMA 2011 beides bieten und unsere Kompetenz im Digital Textile demonstrieren.“

Seit gut 30 Jahren schreitet die Digitalisierung in der Textilbranche voran und in den letzten zehn Jahren wurden die Bemühungen verstärkt, digitale Drucktechnologien auch in die traditionelle Bastion des Textile-Finishings einzuführen. Denn in Zeiten schnell wechselnder Moden, sinkender Budgets und kleineren Auftragsvolumen fordert der Markt nach absoluter Flexibilität. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und konkurrenzfähig zu bleiben, müssen sich die Anbieter zu agilen Servicedienstleister wandeln, die Kunden unlimitierte Freiheit beim Design und bei der Farbwahl ermöglichen und On-Demand von einem bis tausenden Laufmetern produzieren und liefern können.

Digital Textile bietet eine hohe Druckqualität und einfache Reproduzierbarkeit. Die richtige Technologie vorausgesetzt, profitiert der Textildrucker durch die Reduktion von Ressourcen, hoher Kundenzufriedenheit und erschließt sich gleichzeitig neue Marktchancen. Dabei wird Digital Textile nicht die herkömmlichen Verfahren verdrängen, aber sicher den Markanteil von heute 1% von allen produzierten Laufmetern signifikant steigern.

Ein erstes Preview auf Durst Projekt KAPPA finden Sie unter: http://www.youtube.com/watch?v=148iRiABLUs


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