Graphische Revue
  

Lizenz zum Prägen
03.03.2011

Das Geschäft am PoS ist umkämpft: Knallhart sortiert der Konsument Produkte nach Qualität, Preis und Gefallen aus. Eine große Rolle spielt beim Verbraucher das Design und die Verarbeitung der Verpackung. Heißt das auffallen um jeden Preis? Auffallen zum kleinen Preis trifft es bei inline-veredelten Produkten besser. Der neueste Clou: Inline-Prägung in den Lack.


Lizenz zum Prägen

Neben Lackanwendungen und der Kaltfolienveredelung ist die Inline-Prägung ein weiterer hervorragender Baustein für zusätzliche Wertschöpfung, insbesondere im Faltschachteldruck. Der Mensch streichelt gerne – auch Logos, Markennamen, Wappen und Schriftzüge. Mit dem patentierten Verfahren InlineImpress können Druckunternehmen in der Faltschachtelherstellung den Aufträgen ihrer Kunden dreidimensionale und haptische Effekte verleihen. Dabei können Linien, Flächen, Muster und Formen geprägt werden. Das unterstützt die Produktaussagen und differenziert von Standardprodukten.

Die Kosten voll im Griff
Der Effekt ist groß, der Weg dahin kurz. Beim Prägen mit InlineImpress ist kein gesonderter Bearbeitungsschritt nötig, alles wird inline geregelt. Das spart wertvolle Produktionszeit und eine Menge Geld. Druckereien können so gezielter kalkulieren, denn Auflagenzuschüsse für einen zweiten Produktionsschritt entfallen. Teure Prägeformen sind nicht erforderlich, die Prägung erfolgt über eine spezielle Lackplatte.

Wie funktioniert die Inline-Prägung? Ein voluminöser Bedruckstoff ist die Basis. InlineImpress bringt mit einer speziellen Prägeplatte im Lackwerk eine Strukturierung auf das Druckbild auf. Die Strukturierung erfolgt durch eine Prägung innerhalb des Druckprozesses ohne Deformation der Rückseite. Denn statt wie bisher den Bedruckstoff selbst zu prägen, wird die Struktur in einen prägbaren UV-Lack gepresst. Die gezielte Trocknung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Kurzum: Die passende Komposition der verschiedensten Einflussfaktoren und der ausgeklügelten Verfahrenstechnik ist der Erfolgsfaktor.

Einige technische Voraussetzungen sind beim Einsatz von InlineImpress zu beachten. Vorteilhaft ist zur flexiblen, hochwertigen Produktion in einem Maschinendurchgang eine Druckmaschine mit Doppellackwerk. Eine UV-Ausstattung muss vorhanden sein. Als Bedruckstoff wird hochvolumiger Karton ab 230 g/m² eingesetzt. Farbe und Lack stammen von Printcom und sind auf das Verfahren abgestimmt. Ferner ist natürlich eine Prägeplatte nötig.

Ein prägendes Angebot
Das Verfahren ist zum Patent angemeldet und Manroland vergibt Lizenzen zum Einsatz der Technik. Das Lizenzpaket enthält neben der Lizenz eine detaillierte Verfahrensbeschreibung und einen Schulungstag durch einen Manroland-Mitarbeiter vor Ort, ferner eine Basisausstattung von Farbe und Lack sowie die erste Prägeplatte.

Referenz
Die Druckerei Hammesfahr in Haan nutzt InlineImpress bereits seit einiger Zeit zur Veredelung von Faltschachteln und anderen Druckerzeugnissen.

Vorteile auf einen Blick:

  • Neue kreative Möglichkeiten für das Verpackungsdesign ´
  • Hochwertige Veredelung von Kundenaufträgen in einem Druckdurchgang
  • Zeit- und Kostenersparnis durch Entfallen eines Produktionsschritts
  • Einfache Implementierung und unkompliziertes Handling
  • Differenzierung der Kundenprodukte am Point of Sale durch multisensitive Produktdarstellung Patentiertes Druckverfahren als Verkaufsargument

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