Graphische Revue
  

New York Times: Umsatzplus beendet Talfahrt
26.07.2010

Die New York Times hat erstmals seit Jahren wieder steigende Anzeigenumsätze zu verbuchen. Zu verdanken ist das vor allem einem zweistelligen Zuwachs bei den Onlineanzeigen. Diese konnten weitere Rückgänge bei der Printwerbung mehr als ausgleichen. Der Nettogewinn ging im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 32 Mio. Dollar zurück. Der operative Gewinn legte hingegen von 13,5 Mio. auf 60,8 Mio. Dollar zu.


Die Umsätze durch Onlinewerbung legten bei der New York Times um 21 Prozent zu. Damit macht der Bereich nun einen Anteil von 26 Prozent an den gesamten Werbeeinnahmen aus. "Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um in dem sich weiterentwickelnden Medienmarkt erfolgreich zu sein. Das verdanken wir den signifikanten Fortschritten, wie wir mit unserer Neupositionierung machen", sagt New-York-Times-Chefin Janet L. Robinson.

Für die kommenden Monate geht das Medienunternehmen von steigenden Kosten aus. Unter anderem wird derzeit in die Errichtung von Bezahlschranken investiert. Die New York Times hatte sich unter heftigen internen Diskussionen vor einigen Monaten dazu entschlossen, Paid Content einzuführen. Die Bezahlinhalte sollen mit weiterhin frei zugänglichem Content gemixt werden. "Während das Unternehmen weiterhin sehr sorgfältig mit den laufenden Kosten umgeht, werden sich die Ausgaben im Jahresvergleich in der zweiten Hälfte 2010 dennoch erhöhen", heißt es in einer Stellungnahme der New York Times. Unter anderem rechnet das Unternehmen auch mit höheren Druckkosten.


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