Graphische Revue
  

Trillian SP Thermoplatte kommt für NP Druck wie gerufen
14.07.2010

Die niederösterreichische Rollenoffsetdruckerei hat als eine der ersten Druckereien in Europa ihre Produktion auf die neue Trillian SP Thermoplatte umgestellt und schöpft damit in der Druckformherstellung und dem Druck die Vorteile der neuen digitalen Druckplatte von Kodak aus.


„Seit der Einführung von Computer-to-Plate vor zehn Jahren haben wir immer negativ arbeitende Thermoplatten verwendet. Insofern liegt die Trillian SP Platte auf unserer bisherigen Linie. Eigentlich waren wir schon drauf und dran, alles auf Positivplatten umzustellen, weil wir die Preheater loswerden wollten. Dann hat uns Kodak die neue Thermoplatte präsentiert. Nach einigen Tests in unserem Haus haben wir die Trillian SP Platte ab Ende April auf unserer neuesten CTP-Linie eingesetzt. Seit Mitte Mai verwenden wir nur noch die neue Platte“, berichtet Doris Fehringer, die Leiterin der Druckvorstufenabteilung. „Es zeichnet sich bereits klar ab, dass wir durch den Wegfall der energieintensiven Vorerwärmung, den erheblich geringeren Chemikalienverbrauch und viel weniger Reinigungsarbeit einiges an Geld sparen. Diese Vorteile müssen wir uns bei der Trillian SP Platte nicht mit Zugeständnissen an anderer Stelle, zum Beispiel hinsichtlich Qualität oder Auflagenbeständigkeit, erkaufen.“

Neben zwei älteren Kodak Trendsetter VLF Quantum Plattenbelichtern verfügt NP Druck über einen vollautomatischen Kodak Magnus VLF 5570 Quantum Plattenbelichter mit Mehrkassetteneinheit und Online-Plattenverarbeitungslinie. Gerade bei dem CTP-Vollautomaten, den das Unternehmen in der schnellsten X-Geschwindigkeitsversion besitzt, ist die hohe Empfindlichkeit der Trillian SP Platte (Energiebedarf 75 mJ/cm2) von Vorteil. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, dass der Magnus VLF Plattenbelichter, über den rund 80 % der Plattenproduktion im Haus laufen, sein Leistungsvermögen voll zur Geltung bringen kann. Bei Verwendung der Dual-Plate-Ladeoption (paralleles Laden von zwei Platten für die 16-Seiten-Rollenoffsetmaschine) erreicht das Großformatsystem eine Produktivität von 47 Platten in der Stunde.

Schnelle, zuverlässige Plattenherstellung mit großem Plus für Umwelt und Budget
Im maschinellen Entwicklungsprozess, den die Trillian SP Platte mit 1,5 m/min  schnell durchlaufen kann, offenbaren sich gleich mehrere Verbesserungen, die die neue Platte mit sich bringt. „Früher haben wir mit einer Regeneratmenge von 150 ml pro Quadratmeter gearbeitet. Da beim Entwickler der neuen Platte keine Antiox-Regenerierung mehr nötig ist, kommen wir jetzt mit 50 ml aus“, erläutert Doris Fehringer. „Außerdem ermöglicht die Trillian SP Platte eine gravierende Verlängerung der Entwicklerstandzeit. Bisher haben wir jedes Wochenende die Chemie ausgetauscht und die Plattenverarbeitungsanlage komplett gereinigt. Nun peilen wir eine Standzeit von drei Wochen an, allerdings mit Filterwechsel alle drei Tage. Das bedeutet klare Umweltvorteile, verbunden mit Kosteneinsparungen.“

Die Druckvorstufenleiterin attestiert der neuen Thermoplatte eine enorme Robustheit sowie ein problemloses, stabiles Verhalten im Druck. Bei NP Druck brennt man bisher alle Platten ein, weil Druckauflagen bis etwa 1,2 Millionen vorkommen. Mit der Trillian SP Platte wurden in St. Pölten bislang Produktionen mit maximal 500.000 Druckabrollungen gefahren, ohne dass irgendwelche Veränderungen an den Plattensätzen oder durch Plattenabnutzung bedingte Beeinträchtigungen des Druckbildes festzustellen waren. Mehr als 500.000 ist eine Größenordnung, für die Kodak die Trillian SP Platte ausgelegt hat, ohne dass Einbrennen nötig wäre. „Ein Faktor, der bei unseren großvolumigen Aufträgen eine wichtige Rolle spielt“, bemerkt Doris Fehringer. Womit sich zusätzlich die Perspektive eröffnet, bei den meisten Aufträgen auf den Einbrennschritt und den damit verbundenen Energieverbrauch zu verzichten.


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