Graphische Revue
  

Roland 200 setzt Glanzpunkt
08.11.2010

Die neue ROLAND 200 mit verlängertem Auslegermodul bleibt kompakt und ist dennoch in der Lage, anspruchsvolle Druckprodukte hochwertig zu veredeln. Bis zu 70 Glanzpunkte werden beim Lackieren mit Rasterwalze und Kammerrakel erzielt, bei geeigneter Materialkombination auch mehr.


Roland 200 setzt Glanzpunkt

Neu ist die Lackveredelung mit einer Lackiereinrichtung im verlängerten Auslegermodul der Roland 200 Hochstapelausleger. Vorbei ist die Zeit, in der man anhand der Druckwerke abzählen konnte, ob die Maschine in einem Arbeitsschritt mehr als vier Farben drucken kann. Die Idee ist dabei so genial wie einfach: In das verlängerte Auslegermodul der Roland 200 Hochstapelausleger ist ein Lackmodul integriert. Daneben bietet die Roland 200 zwei bewährte Lackkonfigurationen. Zum einen den Roland InlineCoater smart, optimal bei einem Anteil von 15 Prozent bis 50 Prozent an Aufträgen mit Lack. Zum anderen das klassische Inline-Lackmodul am letzten Druckwerk, wenn nahezu jeder Bogen lackiert wird.

Der InlineCoater smart wird direkt am Druckwerk angebracht. Auftragsspezifisch wird in diesem Druckwerk lackiert, gedruckt oder gestanzt, gerillt usw. Der Lack wird vollflächig über das Gummituch übertragen. Klebelaschen im Faltschachteldruck können durch Strippen des Gummituchs ausgespart werden. Der Roland SelectDryer trocknet den Bogen mit Infrarotstrahlung und Luft und ist sowohl für die Roland 200 als auch für die Roland 200 Hochstapelausleger erhältlich.

Das klassische Lackmodul (InlineCoater) gibt volle Flexibilität: vollflächige oder partielle Lackierung; Lackierung über Gummituch oder Lackplatte; große Lackaus-wahl von Dispersionsglanzlack bis Speziallack. Ein Wechsel von Drucken auf Lackieren und umgekehrt entfällt. Für die schnelle Trocknung und damit Produktion sorgt die verlängerte Auslage mit dem entsprechenden Roland SelectDryer.

Doppelt gut: der Twin-Effekt
Matt-Glanz-Effekte entstehen aus der Kombination von partiell aufgetragenem Öldrucklack und vollflächig aufgetragenem Dispersionslack. Der Farbdruck mit Öldrucklack wird mit einem glänzenden Dispersionslack überlackiert. Kommen beide Lacke in Kontakt, entsteht eine matte strukturierte Oberfläche. Öldruckfreie Bereiche werden nur mit dem Glanzlack überzogen. Es entsteht ein aufmerksamkeitsstarker Matt-Glanz-Effekt – der Twin-Effekt.

Kreative Schritte: von Prägen bis Stanzen
Im Druckwerk bzw. im Auslagemodul einer Roland 200 H können marktübliche Stanzplatten zum Stanzen, Rillen, Nuten, Perforieren oder leichtem Prägen einge-setzt werden. Deren erneute Verwendung bei Wiederholaufträgen ist möglich. Sind z. B. nur wenige Stanzsujets auf dem Druckbogen, lassen sich Stanzelemente auf einem Magnettuch positionieren, das spart Kosten bei der Formherstellung. Die Weiterverarbeitung von Etiketten oder Akzidenzen wie Umschläge, Kataloge, Broschüren oder Karten geschieht zeitgleich mit dem Druckprozess. Ein Produktionsschritt wird eingespart, das Produkt kann schneller zum Kunden.

Die Einwegproduktion: für wirtschaftlichen Erfolg
Inline-Prozesse bieten enorme Vorteile in Kosteneffizienz und Produktivität. Ob In-line-Lackieren oder Inline-Stanzen – es bleibt bei einmal Einrichten, einmal Zuschuss einrechnen, dem bewährten Druckpersonal. Ein nachgelagerter Produktionsschritt entfällt. Für die Inline-Veredelung und damit für wirtschaftlichen Erfolg sprechen vier überzeugende Gründe:

  • Seien Sie schneller als Ihre Wettbewerber mit Inlineprozessen
  • Produzieren Sie billiger mit weniger Produktionsschritten
  • Produzieren Sie besser mit der ausgereiften Qualität des Lackmoduls
  • Produzieren Sie anders und heben Sie sich ab mit vielen Veredelungen

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