Graphische Revue
  

Benny Landa im Blog
09.12.2014

Benny Landa wendet sich zum Jahresende in seinem eigenen Block an die Druckbranche und erklärt, warum bisher noch keine Maschine an Kunden ausgeliefert wurde. Im Wesentlichen macht er dafür zwei Gründe verantwortlich. Zum einen überzeugte das Maschinenkonzept nicht und zum anderen erkannte man, dass man an der Druckqualität noch feilen muss. Aber lesen Sie am besten selbst den Blog von Benny Landa.


Benny Landa im Blog

Hersteller von Faltschachteln legten Wert auf die Inline-Lackierung. Obwohl das große Touchscreen-Bedienfeld generell viel Anklang gefunden hat, sollte es sich an der Auslagestation befinden. Das Bedienpersonal wiederum legte Wert auf einen bequemeren Zugang zum Maschineninneren. Kurz gesagt haben wir festgestellt, dass das Produkt vollständig neu konstruiert werden muss. Deshalb haben wir vor gut einem Jahr die schwierige Entscheidung getroffen, das Maschinenkonzept komplett zu überarbeiten.

Zum anderen mussten wir die Druckqualität verbessern. Obwohl die meisten Kunden bei der Drupa die Grundlagen und Vorzüge der Nanography – die Punktschärfe, das mögliche Bedrucken aller handelsüblichen Papiere usw. – zu schätzen wussten, kamen viele Attribute der Nanography durch mangelnde Druckqualität gar nicht richtig zur Geltung. Die Beseitigung dieser Mängel erwies sich als eine zeitaufwändige Herausforderung, zumal diese Korrekturen parallel zu den massiven Änderungen der Maschinenarchitektur vorgenommen werden mussten.

Daher hat alles weitaus mehr Zeit – und auch Geld – gekostet als ursprünglich angenommen. Natürlich haben wir uns in den letzten Monaten ganz auf unsere Arbeit und nicht auf die Außenwirkung konzentriert.

All dies wird sich ab jetzt, ab der Jahreswende, ändern. Unsere heutigen Maschinen sind völlig anders als die Modelle, die wir auf der Drupa präsentiert haben. Zu dem Zeitpunkt wog unser Flaggschiff-Modell, die Landa S10-Druckmaschine, 10 Tonnen. Heute hat unsere Nanographic Printing Press, inklusive Inline-Lackierung, ein Gewicht von über 30 Tonnen! Und das sind nicht nur 30 Tonnen Eisen und Stahl, sondern 30 Tonnen Technologie! In dieser Maschine steckt die Nanographic Printing-Maschine von Landa in eine Papier-Handling-Plattform von Komori, ein Inspektionssystem mit Bildverarbeitung von AVT und das leistungsstarke DFE-System mit EFI Fiery-Technologie integriert.

In puncto Druckqualität können unsere Landa NanoInk-Druckfarben ihr Versprechen jetzt sichtbar halten: brillante, kräftige Farben, gestochen scharfer Text, Konturenschärfe, Farbpigmente in Nanogröße, die den Glanz von handelsüblichem Papier reproduzieren, und vieles andere mehr.

Noch ist nicht alles ganz perfekt; doch wir stehen sehr nahe vor der Perfektion. Nahe genug, um unseren Landa S10-Kunden erste Druckbeispiele im B1-Format zu zeigen. Nahe genug, um mit dem Aufbau einer erstklassigen Vertriebs- und Serviceorganisation unter der Leitung von Marc Schillemans zu beginnen, der für den Vertrieb im EMEA-Raum verantwortlich sein wird. Nahe genug, um unsere Ausstellungsfläche bei der Drupa 2016 zu verdoppeln. Und nahe genug, um unsere Betatest-Partner im März zu einem Besuch unserer Anlagen in Israel einzuladen.

Das soll nicht heißen, dass wir es geschafft haben. 2015 wird ein schwieriges Jahr werden. Es gibt noch viel zu tun. Die Beta-Tests sollen in der zweiten Jahreshälfte stattfinden. Glücklicherweise sind wir mit einem fantastischen Team von hochqualifizierten, engagierten Mitarbeitern gesegnet, die alles daran setzen, um unser Ziel wahr werden zu lassen...und es wird wahr.

Abgesehen von über 1.000 Mannjahren und der unermüdlichen Arbeit unserer Mitarbeiter, die viel Blut, Schweiß und Tränen gekostet hat, werden wir und unsere Partner von Altana bis zur Drupa 2016 über eine Viertel Milliarde Dollar in die Markteinführung der Nanography investiert haben.


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