Graphische Revue
  

Kurze Wege – Schnelle Entscheidungen
22.08.2014

Da sitze ich im Meetingroom im Süden Wiens und höre gespannt, was ein gebürtiger Spanier über einen Engländer zu berichten weiß, der vor gut einem Jahr ein deutsches Traditionsunternehmen übernommen hat. Ja, die Rede ist von Manroland – von Manroland Sheetfed, wie sich das Offenbacher Unternehmen heute nennt.


Rafael penuela ist seit „ewigen Zeiten“ mit dem Hersteller von Bogenoffsetdruckmaschinen verbunden und seit Januar 2013 Geschäftsführer des Unternehmens, das nach der Insolvenz des Vorgängerkonzerns Manroland Druckmaschinen AG nur noch ein Schatten dessen ist, was es einmal war. 2.480 Druckwerke habe man 2007 noch hergestellt und verkauft. Heute seien es noch 500 bis 600 Druckwerke, sagt Penuela: „Doch damit, den Maschinen und einer Reihe an zusätzlichen Dienstleistungen verdienen wir Geld und haben 2013 sogar einen Gewinn erwirtschaftet.“

Überholte Denkweisen
Das hört sich alles äußerst ungewöhnlich an. Ist es wohl auch. Rafael Penuela ist aber fest davon überzeugt, dass die alten Denk- und Handlungsweisen in unserer Branche heute nicht mehr funktionieren. Die nämlich hätten dazu geführt, dass die deutschen und japanischen Druckmaschinenhersteller in den letzten fünf bis sechs Jahren Milliardenschulden aufgehäuft hätten. Überholte Denk- und Management-Methoden hätten schließlich auch die Manroland AG in die Pleite getrieben. Heute könnten diese Handlungsweisen erst recht nicht mehr funktionieren, nachdem sich der weltweite Markt für Druckmaschinen nahezu halbiert habe.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in Printausgabe 4/2014.


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