Graphische Revue
  

2,5 Mrd. Menschen weltweit lesen gedruckte Zeitungen
19.06.2014

Die Gesamtauflagenzahl von Printzeitungen ist 2013 um zwei Prozent gestiegen. Die steigenden Auflagen in Asien und Lateinamerika konnten die Verluste in den anderen Teilen der Welt wettmachen. Das zeigt die aktuelle World-Press-Trends-Studie der World Association of Newspapers und News Publishers www.wan-ifra.org .


Mehr als 2,5 Mrd. Menschen weltweit lesen Printzeitungen. Demgegenüber konsumieren "nur" 800 Mio. Menschen Nachrichten von digitalen Plattformen. Während der Printabsatz einen geringen Anstieg verzeichnen konnte, sanken die Investitionen für Printwerbung im vergangenen Jahr weltweit um sechs Prozent. In den vergangenen fünf Jahren fielen die Ausgaben für Printwerbung gar um 13 Prozent.
Der Erhebung zufolge bestehen auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen - sowohl im Absatz als auch bei den Investitionen für Printwerbung. In Nordamerika beispielsweise sank die Auflagenzahl 2013 um 5,3 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor - und in den vergangenen fünf Jahren gar um 10,3 Prozent.
Auch die Einnahmen aus Werbung sanken dramatisch. 8,7 Prozent weniger waren es allein 2013. In den vergangenen fünf Jahren reduzierten sich die Einnahmen aus Werbung um 29,6 Prozent. Ähnlich die Situation in Europa. Hier schmälerte sich die Auflage von Printprodukten 2013 um 5,2 Prozent (23 Prozent im Fünf-Jahres-Vergleich) und die Einnahmen aus der Werbung um 8,2 Prozent (17,9 Prozent in den vergangenen fünf Jahren).

Hohe Werbeeinnahmen in Lateinamerika
Nur Asien mit einer Auflagensteigerung von 1,5 Prozent – seit 2008 ein Plus um 6,7 Prozent – muss jedoch auch sinkende Einnahmen bei der Printwerbung (minus 3,2 Prozent) hinnehmen. Lateinamerika punktet mit einem Auflagenwachstum von 2,6 Prozent und – als einzige Region der Erde – mit einem Anstieg an Werbeeinnahmen von 3,9 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr. Seit fünf Jahren eine Steigerung um 49,9 Prozent.

Asien bleibt mit einem Marktanteil von 36 Prozent die Nummer eins weltweit, gefolgt von Europa (34 Prozent), Nordamerika (21 Prozent) und Lateinamerika (neun Prozent). Die Studie zeigt aber auch auf, dass insgesamt die globalen Einnahmen aus dem Zeitungsverkauf seit 2008 von 187 Mrd. Dollar auf 163 Mrd. Dollar zurückgegangen sind. Kostenpflichtige Online-Portale stiegen gegenüber 2013 um 60 Prozent.


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